ü4
P fi zm n i er
glaubigungsmarke. Nach sieben Jahren entfernt man die geheime
Umschränkung des Bambusrohres und Tuches des hellrothen Buches.
Hierdurch vereint man sich mit dem gekrümmten frühen Morgen, und
das Mennigroth wird vollendet. Zur Zeit, wo man sich bald lösen und
verwandeln will, schreibt man daraus Aufgaben auf das Schwert.
Nach sieben Jahren und noch später schreibt man hellrothe Aufgaben
auf das Schwert. Man ist ebenfalls fähig, sich zu lösen und zu
verwandeln.
Tao-yin-kiü sagt: In dem Zeiträume Yung-kia von Tsin (307
bis 312 n. Chr.J besass Lieu-lu viele wunderbare Kenntnisse. Man
sagte auch, er sei ein ungewöhnlicher Mensch gewesen und habe
dieses Schwert verfertigt. Er schrieb die Wörter der Beglaubigungsmarke
undeutlich und besonders fein. Er legte und band den Ring,
indem er sagte: Es ist grosse Unregelmässigkeit, aber nach der Vorschrift.
Das Eisen ist sehr gesund und scharf. — Sung-lai-pien reichte
es immer der kaiserlichen Leibwache und nannte es: die Glocken
Lieu-ln’s. Man schätzte den Stoff, der mit demjenigen des Messers
der lausend Rinder gleich. Nachdem man es längere Zeit gewechselt
und den Ring entfernt hatte, berührte man die Stelle der Eingrabungen
und wollte sie auch nach und nach tilgen. Ferner sah man, dass
vier bis fünf alte Ringe vorhanden waren. Dieselben waren einander
ähnlich und glichen einem einzigen. Man wusste nicht, wo der Leih
des Schwertes sich befand. Ku-kiü-sse ausTung-schan hat ebenfalls
diese Schwerter verfertigt.
Menschen, die es zu gleicher Zeit gemeinschaftlich verfertigen,
sind jetzt noch immer vorhanden. Im Allgemeinen ist es Regelwidrigkeit
und Irrthum, es kann nicht vorbereitet und besprochen werden.
Jetzt kommt es vor, dass man den Ring aus gegossenem Kupfer verfertigt
und durch einen gegossenen Nagel es andeutet. Die alten
Messer waren so beschaffen, man kann sie nach Gattungen unterscheiden.
Aber auf diese Art und Weise sind sie durch Tao-yin-kiü
künstlich hergestellt. Indem man die gänzlich ungelösten Dinge in
Gedanken löste, nannte man es auch die geordnete Gipfelung. Man
weiss nur nicht, oh es gewiss nach dem nämlichen Muster wie dasjenige
der grossen Gipfelung oder nicht.
Will man versuchen, ob die Klinge scharf oder stumpf ist,
nimmt man einige Ährenspitzen von mittlerer Grösse, umwickelt sie
eilig mit einem Haare, hängt dieses hei der Spitze auf und bindet es