Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 64. Band, (Jahrgang 1870)

M  u  ss  a  f  i  a

550
(P)  mit  dem  Bruchstücke  bei  Augis,  so  bemerkt  man,  dass  1—3
übereinstimmen,  von  da  aber  die  zwei  Texte  mehrfach  auseinandergehen. ­
  Ähnliches  ist  zu  sagen  in  Bezug  auf  P  und  Hs.  373,  so  weit
man  das  Verhältniss  aus  den  wenigen  von  Paris  angeführten  Strophen
entnehmen  kann.  Der  grosse  Unterschied  in  der  Anzahl  der  Strophen
dürfte  von  dem  Umstande  herrühren,  dass  P  aller  Wahrscheinlichkeit ­
  nach  unvollständig  ist.  Nach  219,  der  letzten  Strophe  (Pour  ce
qu'il  riont  )  steht  zwar  E.vplicit,  da  aber  hier  eine  Lage  zu
Ende  ist,  und  was  folgt  an  Pergament  und  Schrift  verschieden  ist,
so  liegt  die  Vermuthung  nahe,  es  sei  eine  Lage  zu  acht  Blättern
verloren  gegangen.  Berechnet  man,  wie  im  Vorhandenen,  zwölf
Strophen  für  jedes  Blatt,  so  erreicht  man  die  Zahl  der  in  der  Pariser
Hs.  enthaltenen  Strophen.
Varianten  zu  1  zu  sammeln,  schien  mir  bei  der  grossen  Anzahl
von  Handschriften  und  Drucken  überflüssig;  und  um  eine  vollständige ­
  Abschrift  von  XVIII  zu  nehmen,  gebrach  mir  an  Zeit.  Sollte  sich
ein  Herausgeber  für  dieses  Gedicht  finden,  so  wird  er  jedenfalls  auch
P  zu  rathe  ziehen  müssen.
II)  4 b —6“  Ln  priere  Tybaut  d,'Amiens.
Die  erste  Strophe  lautet:
J’ai  un  euer  trop  let,
Qui  souvent  meffet
Et  poi  s’en  esmaie,
Et  li  temps  s'en  vet
Et  je  n’ai  rienz  fet,
Oü  grant  fiance  aiei);
Mon  temps  ai*)  use
Et  lonc  temps  muse
Dont  j'atent  grief  paie,
Se  par  sa  honte
La  flour  de  purte
Son  filz  ne  m’apaie.
Die  IS.  und  letzte:
Tibaus  3 )  congie  prent,
La  mort  le  sorprent,

’)  Hs.  aye  2 )  Hs.  ay  3 )  Hs.  Tybaut.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.