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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 64. Band, (Jahrgang 1870)

Die  Lösung  der  Leichname  und  Schwerter.

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sein  wie  das  Schuhmass  der  Markscheide.  Man  muss  bewirken,  dass
die  innere  Fläche  klein  und  vierekig,  das  Äussere  aber  eingefallen  ist.
Bei  der  Ecke  muss  man  bewirken,  dass  man  die  Worte  „selbst“  und
„Schneide“  einritzen  kann,  nicht  sehr  schief  und  umgeschlagen.  Man
bringt  es  nur  zu  einer  Länge  von  drei  Schuh  neun  Zoll.  Die  Zolle
und  Schuhe,  das  Mass  und  die  Zahl,  die  Dicke  und  Dünne,  die
Gestalt  und  Anordnung,  dies  alles  ist  wie  in  einer  anderen  Abbildung
geboten.
Forscht  man  nach  dem  Schuh  des  Alterthums  und  der  Gegenwart, ­
  so  ist  die  Länge  desselben  nicht  gleich.  In  der  Rechnungsweise
der  neun  Sätze  sind  die  Masse  haarklein  zusammengestellt.  Kien-siün,
der  miltlere  Buchführer  von  Tsin,  verstand  sich  auf  die  Musiknoten
und  war  bewandert  in  den  schönen  Künsten.  Es  verdross  ihn  immer,
dass  die  acht  Töne  nicht  geregelt  waren.  Später  war  ein  Mensch,  der
die  Erde  aufgrub  und  ein  Stimmrohr  von  Edelstein  fand.  Die  Inschrift ­
  stammte  aus  dem  Zeitalter  der  Tscheu.  Es  mass  nach  dem
kurzen  Masse  von  Tsin  einen  Schuh  vier  und  eine  halbe  Linie.  Er
veränderte  und  bestimmte  darnach  die  Musiknoten  und  das  Mass
der  Töne.  Jetzt  ist  es  angemessen,  sich  dieses  Schuhes  zu  bedienen
und  Gleichförmigkeit  zu  erzielen.  Wodurch  dieses  dargethan  wird,
ist,  dass  der  die  Wahren  Leitende  lyul  der  Mann  von  Tung-pe  zu  den
Zeiten  der  Tscheu  Schwerter  verfertigten  und  sich  des  Schuhes  der
Tscheu  bedienten.
Was  den  verzeichneten  Ring  betrifft,  so  ritzt  man  Grabstichelwerk ­
  in  den  Ring  des  Schwertes.  Auf  die  Fläche  zur  Rechten  und
Linken  des  Ringes  ritzt  man  das  Wort  „Schneide“.  Die  Flächen  enthalten ­
  neun  Wörter.  Auf  den  Rücken  des  Ringes  ritzt  man  neunmal
das  Wort  „selbst“.  Die  tief  eingeritzten  Wörter  laufen  von  dem
Rücken  der  Schneide  abwärts.  „In  der  Richtung  der  Schneide“  bedeutet, ­
  dass  die  auf  beiden  Seiten  befindlichen  Wörter  „Schneide“
und  „selbst“  einander  gegenüber  von  dem  Rücken  der  Schneide  auf
den  Seiten  sich  erheben  und  gemeinschaftlich  zu  der  Schneide  herablaufen. ­
  Desswegen  sagt  man:  in  der  Richtung  der  Schneide.  Wenn
man  sie  in  der  Richtung  des  Ringes  einritzt,  so  folgt  man  der  Krümme
und  Drehung  des  Ringes.  Desswegen  sagt  man:  in  der  Richtung  des
Ringes.  Wenn  man  an  den  geritzten  Stellen,  die  man  finden  will,
Gold  und  Silber  anbringt,  sind  sie  deutlicher  und  schöner.
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