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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 64. Band, (Jahrgang 1870)

Die  Lösung  der  Leichname  und  Schwerter.

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tung  der  Feldgrillen.  Doch  dieses  Schwert  ist  keine  abgelegte  Haut.
Desswegen  wird  gesagt:  Die  höchste  Stufe  beleuchtet  den  hohen
Weg  der  Veränderung  und  der  Zurückziehung.
Zur  Zeit,  wo  man  das  Schwert  verfertigt,  muss  man  früher
beten  und  sich  hüten  durch  hundert  Tage.  Man  steht  an  einem  dunklen
verborgenen  Orte,  nahe  einer  reinen  Quelle  in  westlicher  Richtung.
Unter  dem  Dache  baut  man  eine  Herdöffnung,  ebenfalls  in  westlicher
Richtung.  Ein  guter  Schmied  läutert  vortreffliches  Eisen  und  rohes
Metall.  Wenn  Mischung  und  Läuterung  zu  Stande  gekommen,  heisst
man  ihn  acht  Pfund  erlangen,  was  genügt.  Will  man  die  äusserste
Gediegenheit  erzielen,  so  muss  man  Asche  von  Bambusrohr  verwenden. ­
  Man  macht  es  durch  Kupfer  und  Zinn  geschmeidig.  Auf
diese  Weise  benützt  man  die  Monate  des  Jahres,  und  der  Verrichtungen ­
  sind  besonders  viele.  Desswegen  arbeiteten  die  Menschen
des  Alterthums  an  einem  Schwerte  drei  Jahre,  dann  erst  wurde  es
vollendet.
Sie-tsehü  sagt:  Ngeu-ye  goss  ein  Schwert.  Der  Obertheil  der
rothen  Weinkanne  barst  und  brachte  Zinn  zum  Vorschein.  Der  Bach
von  Jö-ye  vertrocknete  und  brachte  Kupfer  zum  Vorschein.  Wenn
man  jetzt  hiermit  das  Metall  mengt  und  es  glühend  macht,  so  wird
es  geläutert.  Es  ist  viel  und  wird  nicht  versengt.  Es  ist  hart,  scharf
und  schmilzt  nicht.  Der  Schmied  muss  auch  freundlich  und  gut  sein,
er  muss  sich  neu  kleiden  und  sich  baden.  An  dem  Tage,  wo  er  das
Schwert  verfertigt,  darf  er  durchaus  keinen  Wein  trinken  und  kein
Fleisch  essen.  Er  darf  auch  nicht  lustwandeln  und  nicht  in  Pfützen
und  Schmutz  treten.
In  dem  siebenten  Monate  des  Jahres,  an  dem  Tage  Keng-schin
(57),  in  dem  achten  Monate  des  Jahres,  an  dem  Tage  Sin-yeu  (58)
bewirkt  man,  dass  es  drei  Schuh  neun  Zoll  lang,  einen  Zoll  vier
Linien  breit,  drei  und  eine  halbe  Linie  dick  ist.  Dies  bedeutet,  dass
man  dem  Raume  über  dem  Rücken,  nahe  dem  Griffe  die  Dicke  von  drei
und  einer  halben  Linie  gibt.  An  der  Grenze  der  beiden  Schneiden  kann
man  sie  um  eine  bis  zwei  Zehntellinien  verringern.  Ferner  schneidet
man  gegen  die  Seiten  der  Schneide  früher  zwei  Linien  des  Rückens
ein.  Man  thut  dieses  auf  der  Stelle  zu  beiden  Seiten  bis  zur  Spitze
und  lässt  ebenfalls  diese  allmälig  dünner  werden.  Neun  Zoll  der
Spitze  sind  die  beiden  Orte  zur  Rechten  und  Linken.  Man  muss  von
dem  Halse  des  Ringes  das  Mass  bestimmen,  und  es  sind  dann  gerade
Sitz!).  (1.  phil.-hist.  CI.  l.XIV.  Bd.  1.  Hft.  4
            
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