Zur Geschichte der Anfänge griechischer Kunst.
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auf dem Gefässbauche die radförmige Verzierung im viereckigen
Felde, ganz wie auf der Kopenhagener Amphora, auch die Ecken
des Viereckes sind wie dort gefüllt, nur steht in den beiden oberen
jedesmal ein sogenanntes Hakenkreuz; auf 749 kommt ein Pferd,
über dessen Rücken ein Vogel gemalt ist, auf 756 eine Vogelfigur
(oder eine Reihe von solchen?) vor;
Die Vasensammlung des Louvre hatte im Jahre 1862 zwei der
bereits besprochenen Untersätze aufzuweisen. Fröhners gütiger Vermittlung
verdanke ich ein farbiges Facsimile eines Theiles des einen
Exemplares: Taf. VIII.
Im zweiten Zimmer der Vasensammlung des Louvre fand sich
ferner im Jahre 1862 die von Stackeiberg Gräber der Hellenen, Taf.
IX inmitten und dann in einer andern Ansicht bei Brongniart traite
des arts ceramiques (2. edition Paris 1854) pl. II, Fig. 14 abgebildete
Vase vor. Auch die zwei anderen bei Stackeiberg a. a. 0 auf
Taf. IX abgebildeten Vasen gehören zur gleichen Classe. Es ist übrigens
zu bemerken, dass die auf der Stackelbergschen Tafel diesen
Gefässen gegebene Farbe ganz willkürlich gewählt ist und keine
Vorstellung von der wirklichen Technik gibt. Diese drei Stackelbergscheu
oder vielmehr nach ihrem ersten Besitzer Fauvelschen
Gefässe sind deshalb besonders wichtig, weil wir über sie eine genaue
Fundnotiz besitzen. Stackeiberg gibt an, sie seien am heiligen
Wege bei Athen, und zwar zu unterst dreier verschiedener Gräberlagen
ausgegraben. Fauvels Angabe, aus Millins magazin encyclop.
1813. V. 362 abgedruckt bei Ross archäol. Aufs. I, S. 33, lautet:
„A la meme profondeur (ä la porte Dipylon—ä trente pieds sous
terre) j'ai trouve beaucoup de vases usuels, et une urne ronde
de deux pieds de diametre remplie d’ossemens bruliis. Cette urne est
d’un genre phenicien: eile est ornde de meandres. On voit des
clievaux dcins les compartimens et des cocliotis sons les anses. Au
dessus du niveau ou etaient ces vases, il y en avait d'untres grecs,
tres-beaux, et plus haut, des tombeaux de chiens qui sont des especes
de levriers.“ Es ist hier also nur von der einen bei Stackelberg
Taf. IX inmitten, und bei Brongniart a. a. 0. abgebildeten jetzt
im Louvre befindlichen Vase die Rede. Taf. IX, 1 nach Brongniart
a. a. 0. .
Ein sehr gutes Specimen derselben Vasenclasse im Prindsenspalais
zu Kopenhagen habe ich nach einer Skizze von