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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 64. Band, (Jahrgang 1870)

Zur  Geschichte  der  Anfänge  griechischer  Kunst.

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Tripolis  in  sein  Register  der  Vasenfundorte  unter  diesen  Namen
eingereiht,  aber  namentlich  Smyrna  ist  seit  langer  Zeit  Handelsplatz ­
  auch  für  Alterthümer,  die  von  den  verschiedensten  Seiten
kommen.
Ich  lasse  hierauf  die  Vasen  aus  dem  brittischen  Museum
folgen.  Ich  folge  dabei  meinen  Aufzeichnungen  vom  Jahre  1863;  die
Nummern  sind  die,  mit  welchen  sich  die  Vasen  damals  in  den
Schrankfächern  56  bis  60  aufgestellt  fanden;  manche  Nummern
waren  mir  bei  der  Stellung  der  Gefässe  nicht  sichtbar;  ich  gebe  sie
einfach  als  ohne  Nummer  an.  Die  Aufstellung  scheint  nach  den  summarischen ­
  Angaben  der  neuesten  Ausgabe  des  kleinen  Kataloges  i)
inzwischen  verändert  zu  sein.  Der  erste  meines  Wissens  bis  jetzt
einzige  Band  des  grossen  Vasen-Kataloges  enthält  diese  Vasen  noch
nicht.  Unbedeutende  Exemplare,  auf  denen  sehr  einfache  immer
wiederkehrende  Verzierungen  nur  flüchtig  wiederholt  sind,  sind  in
meiner  Aufzählung  übergangen.
London  2307—2310  und  2312.  Fünf  nur  mehr  oder  weniger
schlanke,  zweihenklige  Gelasse,  reichlich  0,40  M.  hoch.  Form
und  Verzierungsart  gleichen  dem  Leydener  Exemplare  II,  1360,  so
dass  hier  eine  Verweisung  auf  dessen  Abbildung  auf  Taf.  III,  2  genügt. ­
  Die  einzelnen  Elemente  der  Verzierungen  sind  bei  jedem  einzelnen ­
  Gefässe  anders  combinirt,  sie  liegen  aber  durchaus  innerhalb
des  uns  bereits  bekannten  Formenvorraths.
London  2324.  Einhenklige  Flasche,  reichlich  0,40  M.  hoch,
reich  bemalt.  Dreifach  gezogene  horizontal  umlaufende  Streifen  bilden ­
  Bänder,  welche  durch  Zickzack-  und  Mäanderlinien  verschiedener ­
  Ausführung  gefüllt  sind;  in  dem  breitesten  Bande  sind  durch
senkrechte  Linien  Felder  abgetheilt,  die  wiederum  mit  Mäanderlinien
gefüllt  sind.
London  2523  und  2526.  Zwei  einhenklige  Krüge  (die  Form
auf  Taf.  V,  1“).  Die  ganze  Oberfläche  des  Gefässes  ist  wiederum  in
horizontal  umlaufende  Bänder  zertheilt,  welche  durch  wiederum
jedesmal  dreifach  gezogene  Linien  von  einander  getrennt  werden.
Die  einzelnen  Bänder  sind  durch  Ornamente  ausgefüllt,  deren  Muster
ich,  die  Bänder  von  oben  nach  unten  der  Reihe  nach  numerirend,

D  A  Guide  to  the  first  vase  room.  1869.  S.  7.
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