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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 64. Band, (Jahrgang 1870)

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C  o  n  z  e

Leyden  II  1557.  Desgleichen.  Wiederum  ebenso  verziert,  nur
statt  Mäanders  oder  doppelten  Zickzacks  hier  eine  einfache  liegende
Zickzacklinie.
Leyden  II  1558.  Desgleichen.  Wiederum  gleiche  Art  der  Verzierung, ­
  an  der  gewöhnlichen  Stelle  zwischen  den  Henkeln  drei  senkrecht ­
  neben  einander  gestellte  Zickzacklinien.
Leyden  II1560.  Hochgezogenes  zweihenkliges  Gefäss  mit  Deckel.
Die  Verzierungen  laufen  sämmtlich  ringsum.  Taf.  III,  2.
Leyden  II  1561.  1562.  1563.  1564.  Vier  in  Form  und  Malerei ­
  im  Wesentlichen  übereinstimmende  einhenklige  Giessgefässe.
Das  Ornament  besteht  wieder  aus  ringsumlaufenden  horizontalen
Streifen;  gedrängterer  Zierrath  von  Zickzacklinien,  Mäandern,  concentrischen
  Kreisen  füllt  wiederum  nur  die  vordere  Hälfte  der  beiden
obersten  am  Halse  und  an  dem  anstossenden  Obertheile  des  Gefässbauches
  befindlichen  Streifen.  Auf  diese  sehr  vorwiegend  bei  allen
verwandten  Gefässen  mit  dem  reichsten  Theile  der  Verzierung  bedachte ­
  Stelle  des  Gefässes  musste  bei  einer  niedrigen  Aufstellung
desselben  besonders  der  Blick  fallen.  Es  wird  das,  wie  ein  Freund
mir  bemerkt,  bei  der  Genesis  dieser  Ornamentik  im  Spiele  gewesen ­
  sein.
Leyden  II  1565.  Einhenkliges  Giessgefäss,  0,115  M.  hoch.
Taf.  IV,  a  Gesammtansicht,  b  der  Hauptzierrath,  in  dem  je  ein  an
einer  Krippe  angebundenes  Pferd  symmetrisch  wiederholt  ist,  in  Originalgrösse. ­
  Vgl.  London  2531.  Taf.  V,  2.
Leyden  II  1566—1573.  Sämmtlich  unbedeutender.
Leyden  II  1574.  Zweihenkliges  Gefäss.  Ornament  beiderseits
gleich  wiederholt.  Taf.  III,  5.
Nach  Janssens  auf  den  Museumsacten  beruhenden  Angaben  im
Kataloge,  stammen  von  diesen  Leydener  Gefässen  1540  und  1557
vom  holländischen  ConsulCocq  van  Breugel  zu  Tripolis,  1550—1556,
ferner  n.  1567—1574  vom  holländischen  Consul  van  Lennep  zu
Smyrna,  während  1559,  1560,  1562,  1563,  1565  und  1566  nur  als
Ankäufe  aus  der  in  Griechenland  gebildeten  Sammlung  Bottiers  aufgeführt ­
  werden.  1561  kam  aus  der  Sammlung  Corazzi  zu  Cortona.
Wir  kennen  also  den  Fundort  von  keinem  einzigen  dieser  Gefässe
mit  Sicherheit.  0.  Jahn  i)  hat  die  Exemplare  aus  Smyrna  und

^  Beschreibung  der  Vasens.  König  Ludwigs.  S.  XXVII.  XXIX.
            
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