Zur Geschichte der Anfänge griechischer Kunst. 509
fand ich keine zugehörigen irgendwie beachtenswerten Stücke, wenig
auch in Athen.
Ich gebe zunächst auf Grund eigener Anschauung ein Verzeichniss
der einzelnen Vasen mit kurzer Beschreibung und Hinweiss auf
die Abbildungen, wobei hoffentlich wenigstens keine bedeutenderen
Exemplare übergangen sind.
Ich stelle voran die Vasen im k. niederländischen Museum
der Alterthümer zu Leyden; zu Grunde liegen Aufzeichnungen
aus dem Jahre 1862. Die Nummern stimmen überein
mit denen des gedruckten Verzeichnisses i).
Leyden II 1540. Amphora, 0,47 M. hoch. Das Ornament am
Halse läuft nicht ringsum, sondern endet beiderseits über der Mitte
der Henkel. Taf. I, 1.
Leyden II 1550. Grosse bauchige Amphora, nur mit horizontal
umlaufenden Streifen und Reihen von concentrischen Kreisen bemalt.
Taf. I, 2.
Leyden II 1551. Amphora. Die Bemalung der Rückseite gleich
der der Vorderseite. Taf. III, 4.
Leyden II 1552. Amphora. Die horizontale Streifung läuft rings
um das Gefäss, sämmtliche die Zwischenräume derselben füllende
Zierrathe befinden sich nur auf der Vorderseite so , wie die
Abbildung sie zeigt, auf der Rückseite des Gefässes fehlen sie
ganz. Taf. II, a Gesammtansicht, b aus dem Zierrath in Originalgrösse.
Leyden II 1553. Zweihenkliges Gefäss mit Deckel. Verziert
wiederum mit horizontal ganz umlaufenden Streifen, das Feld zwischen
den Henkeln wiederum nur auf der Vorderseite mit linearem Ornament
gefüllt. Taf. III, 1.
Leyden II 1554. Zweihenklige Schale. Der Mäander hier auf
beiden Seiten zwischen den Henkeln wiederholt. Taf. III, 3.
Leyden II 1555 und 1556. Desgleichen. Ebenso verziert, nur
anstatt des Mäanders eine doppelte liegende Zickzacklinie.
*) Oe grieksche, romeinsche en etrurische Monumenten van het Museum van Oudheden
te Leyden, kort beschreven door L. J. F. Jannsen. Leyden. 1848.
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