Über das Spielniannsg-edicht von St. Oswald.
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Herre nü habt selbe
Er vuorte wisliche
einen vesten muot.
den strit den sinen vor
Des wären al sin herren
Sie sluogen den beiden
Des vil maniger beiden
Zwäre ez ne mohte
Zwäre iuwer zuokunft
Sant Oswalt gen liimele
Da du mit erlöstest
Und sundaer die dinen
$ daz ich gelouben
Wan darumbe wsere
Tüsent wagene mühten
Zwar ich muoz dir iemer
unde knehte vrö.
gröze wunden wit.
da sin leben verlos,
anders niht gewesen,
hän ich gerne vernomen.
üf sacli unde sprach,
vrouwen unde man
willen liänt getan,
wolte an dinen got
ich aller heiden spot,
ez niht hän getragen,
der warheit verjehen.
Sant Oswalt toufte dä den sweher sin.
Unde Sprüngen alle mit einander drin
Ir drie würfen daz wazzer in den munt.
Nu ist uns mit dem töde als we beschehen.
Müezen wir noch eines liden den tot.
Daz er im unser sele läze enpholhen sin.
Wes in dö maniger getoufter heiden bat.
Sie ürten den mllten künic sant Oswalt
Durch die gröze herschaft und den sinen gewalt.
Von . . pfingestcn unz üf den sunnentac
Daz ieder man ezzens unde trinkens pflac.
Ob er im wolde leisten der vürste . . . guot,
Daz er im bete verheizen üf des wilden meres vluot.
Dö diu armen liute die botschaft beten vernomen,
Wie balde si gen hove dö wären komen,
Sant Oswalt satzte liute zehen schar
Den wolte got der herre aber versuochen me
Ob er im wolde leisten der . . . werde man
Waz er im bete versprochen üf des meres trän.
Der bilgrin hat hiute zesamene getragen.
Er begunde balde wider gen hove gän.
Waz er im verheizen bade üf des wilden meres trän.
Wie balde er den bilgrin bi der hant gevie.
Ich heize dir ezzen unde trinken geben.