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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 64. Band, (Jahrgang 1870)

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Strobl

Do  sprach  der  viirste  lobesam:
'Wol  üf  al  min  dienestman
Und  lät  ans  heben  von  hinnen:
Ich  han  gewannen  relite
Die  jungen  kuniginne.
Die  selben  dienestherren
Vröuten  sich  der  eren
Daz  in  so  (wol)  was  gelungen
Und  sie  die  kuniginne
Häten  gewonnen.’
2675—2678,  im  Gesätz  zu  vier  Versen;  wobei  die  Folge  der
ersten  Verse  in  M  die  bessere  sein  wird:
Der  heide  ist  nach  uns  her  komen,
Zwäre  daz  han  ich  wol  vernomen.
Ez  en  welle  got  understän
Ich  vürlite  wir  müezen
Unser  leben  verloren  hän.
2791  —  2795:  Nu  warn  die  beiden  allesamt
Zuo  im  komen  üf  daz  lant.
Sant  Oswalt  (den  beiden)  in  widerböt
(Nü)  Airerste  huop  sich  angest
Unde  (gröziu)  grcezlichiu  not.
2809—2814  lauten  in  5:
Sant  Oswalt  der  wigant
2810  Vuorte  den  sturmvanen  in  siner  hant
Der  manheit  waz  er  nilit  ein  tör
Den  sinen  vaht  er  ritterlichen  vor.
Er  vaht  relit  als  ein  biderber  herre
Er  gap  den  sinen  rät  und  lere.
Vers  2813  überliefert  M:  Er  vaht  relit  als  ein  wilder  her,  was
Bartsch  der  Lesung  von  S  vorziehen  will.  Wir  dürfen  aber  trotz  der
augenblicklich  einnehmenden  Fassung  in  M  beide  Verse  wieder  für
Versuche  erklären  auf  die  reimlose  Zeile  einen  Reim  zu  finden.  Diese
Zeile  war  offenbar  die  beiden  gemeinsame:  Er  gap  den  sinen  rat
und  Ure,  die  Strophe  lautete  :
            
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