Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 64. Band, (Jahrgang 1870)

470

S  t  r  o  1>  1

M  hat  die  Stelle  folgendermaassen  :
«
Wä  liezestu  dinen  herr.en?
Den  ssehe  ich  rehte  gerne.
Der  ist  gewesen  so  lange
Des  ist  min  vrönde  nach  im  zergangen.
Um  aus  diesen  beiden  Fassungen  die  erreichbare  Vorlage  zu
gewinnen,  muss  festgehalten  werden,  dass  die  in  den  zwei  Stellen
gemeinsamen  Verse  beiden  Bearbeitern  Vorgelegen  sein  müssen.  In
S  ist  gerne-,  vergehen  kein  Reim  und  fehlt  der  auf  lange.  Ursprünglich
muss  herren:  gerne  wie  im  M  gereimt  haben,  vergehen  hatte  keinen,
war  der  Waise.  Der  Bearbeiter  von  £  der  es  wiederholt  nicht  genau
nimmt,  bindet  gern:  jehn  und  hilft  sich  im  ersten  Verse  mit  din  und
einem  Einschub.  In  X  stand  daher:
Wä  lieze  du  din  herren?
Den  sselie  ich  rehte  gerne.
Min  vröude  ist  nach  zergangen,
Des  muoz  ich  dir  zeware  jehen,
Daz  er  ist  gewesen  so  lange.
2107-2110  vier  Verse:
Er  sagte  in  diu  maere
Daz  vur  die  hure  (komen)  wsre
Kamen  vil  maneger  (werder)  kristenman
Die  (und  Hs)  wellent  unserm  herren
Siniu  lant  gewinnen  an.
Vers  2115—2118  nach  S:
An  den  seihen  stunden
Si  ir  helme  uf  bunden.
Sie  verwäfenten  sich  sere
Aisamt  als  vil  nu  ir  wären.
M  dagegen:
An  den  selben  stunden
Si  ir  helme  üf  bunden
Si  verwäfenten  sich  grimme
In  die  liehten  stahelringe.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.