Über das Spielmannsgedicht von St. Oswald.
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Die gleich sich anschliessenden vier Verse 1771—1774 lassen
sich mit einer leichten Änderung ebenfalls in der fünfzeiligen Strophe
darstellen:
Do diu rede dö was geschehen
Aber hegende der engel jehen :
Lieber rabe (nü) lä (den) dinen zorn
Unde kum ze helfe
Dinem vürsten höehgeborn.
V. 1849 —1856 bilden zwei Absätze zu je vier Zeilen:
Zwar ich muoz in der wärheit jehen
Iwern raben den hän ich hie gesehen.
Er ist her ze lande komen.
Al unser trüren
Hat ein ende genomen.
Dö diu rede dö vol geschach
Sant Oswalt lachet unde sprach:
Und ist er komen uz Engellant
Drizee marc goldes
Daz gib ich dir a/zehant.
In Vers 1851 habe ich zwäre gestrichen, das aus 1849 ohnehin
wiederholt ist, für 1854 begunde lachen das einfache Praeteritum
hergestellt. Dass späte Handschriften das Praeteritum mit beginnen
zu umschreiben pflegen ist schon aus Erec Vers 22 bekannt.
1899—1902 wieder ein Gesätz von vier Versen:
Do du von dem lande wsere komen
Zehant wart mir min spise genomen.
Si pflegeten wird noch ere
Sie wänden du ksemest
Ze lande niemer mere.
1975 —1980: Wä lieze du den herren dtn
Daz sage mir lieber rabe min,
Wserlich den siehe ich also rehte gerne,
Daz muoz ich dir in der wärheit verjehen.
Daz er ist gewesen also lange.