Über das Spielmaunsgedicht von St. Oswald.
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Ähnlich sind die angeführten Strophen gleichen Inhalts zu behandeln.
Gerne nannte ich oben ein Flickwort, ich setze die beweisende
Stelle nachträglich hieher.
249 Sie wolten gerne zuo dem toufe kören
Und kristenliehen glouben meren
Beidiu spät unde vruo.
Und liabent nieman der in helfe dar zuo.
Do sprach der vürste guot:
Nu muoz ich über des meres vluot
Ich hilfe in zuo dem toufe gerne
Also sprach der junge degen
Und gieng ez mir an min jungez leben.
Sie wellen ze toufe (?) keren
Und kristenglouben meren,
Beidiu spät unde vruo
Und ne liabent nieman
Der in helfe darzuo.
Do sprach der vürste guot:
'Nü muoz ich über des meres vluot’.
Also sprach der junge degen:
'Ich hilfe in zuo dem toufe
Und gieng ez mir an min leben’.
Auch hier die fünfzeilige Strophe, die erste wieder wie die
frühem einer vierzeiligen entsprechend, deren letzter Vers die reimlose
und die letzte Zeile der gefundenen Strophe enthält. Etwas anders
stellt sich der zweite Fall dar. Ettmüller meint, der Schreiber habe
den langen Vers in zwei zerlegt, wie V. 225 setzt er hinzu. Siehe
Anmerkung zu Vers 235. Dort erscheint aber ein Vers eingeschoben,
der noch dazu ganz unpassend ist; hier muss Ettm. bei degen das
junge streichen, während doch klar ist, das diess richtig und ihm das
junge bei leben seine Stelle verdankt. Der Waise ist, damit er die
Reime nicht trennt, nur zwischen die Verspaare eingeschoben.
629 Sin kraft was im entwichen
In bete diu müede erslichen,
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