Über das Spielmannsgedicht von St. Oswald.
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Do tete ein Zeichen unser herre
Durch sin muoter sant Marien ere
Er sante dar einen sturmwint
Er brahte danan diu eilenden kint.
Do si wären ab dem Clebermer körnen
Si ruften unde sungen,
Si zugen üf ire segel
fr kiele giengen eben.
Do furen die selben herren
Mit höhen grözen eren
Mit einer starken menige
Zu der grözen Babilönie.
v. d. Hagen 357 — 398. Solche Absätze zu vier Zeilen finden sich in
dem Gedichte reichlich, 85—108, wo man nur besser interpungieren
muss, als es v. d. Hagen getan, ferner 1347 — 1358. 1385 —1404
1503—1514.1633—1686 (wo nur 1657 und 1658 stören). Daneben
findet man wohl auch sechszeilige Gesätze, wie 1309—1320. 1585
—1596. In wieweit solche beabsichtigt oder zufällig erscheinen,
wird sich später ergeben. Auch Oswald weist Absätze von vier
Zeilen in grosser Menge auf. In Ettmüller’s Ausgabe werden sie recht
gut ersichtlich. Gleich im Anfang, Vers 19 — 98, zwanzig solcher
Gesätze, 101—128. 131 — 146. 161 — 168. 229—236. 239 — 242.
249—256. 275 — 278. 293—296. 313—328. 341—356. 365 bis
416. 423 — 426. 429—436. 463—478. 487—490. 497—508.
523—542. 549—556. 559 — 566. 579-582. 595—610. 613 bis
672. 691 —722. 731—746. 755—774. 781—792. 799—838.
Die Lücke der iSchaffhausener-Handschrift nach 840 ergänzt Bartsch
a- a. 0. 114 aus der Münchener. (Aus der Innsbrucker steht die
Stelle im Anzeiger 1856 S. 271) 839 5-21. 9 M— 36 M. 43 M
bis 58 M. 845—848 wenn wir S folgen dürfen, denn M stört hier
das Gesätz. 849—860. 867—882. 897 — 928. 937—948. 971 bis
978. 985—992. 1013- 1016. 1025-1040. 1049—1052 (nach S,
anders M). 1065—1068. 1075 — 1078. 1085—1088. 1113 — 1140.
1143—1154. (1141 und 1142 wie 1155 und 1156 könnten mit den
vorhergehenden vier Zeilen auch einen Abschnitt von sechs Versen
bilden. Sie berühren sich jedoch so stark in ihrem Inhalt und haben