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Strobl
der Verse und ihrer Verbindung ausgehend darf man wohl untersuchen,
ob nicht sie irgend einen Anhalt zur Lösung der Frage
bieten. L. Ettmüller zerlegt den Orendel in Strophen von vier
Zeilen mit tadelnswerther Kühnheit, doch nicht ohne in der Überlieferung
des Gedichtes einen wenigstens scheinbaren Grund zu
haben. Ich meine Stellen wie die folgende:
Do gähten an diu schif mit kraft
Diu vil stolze herschaft
Si zugen üf iren segel
Die kiele die fluzzen eben.
Do furen die selben berren
So mit grozen ären
Do vluzzen si mit schalle
Sehs wochen alle.
Do kam ein starker sturmwint
Und warf diu ellenten kint
Daz vil wünnecliche her
Uf daz wilde Clebermer.
Da lägen si dri jar als lange
Als relit herte gefangen,
Sicherlich diu selben liute
Als uns daz buoch bediute.
Der junge kam in gröze not
Er vorht er müst. Ifden den tot
Do was der junge kiinec bestanden
Und mohte niht körnen von dannen.
Sie rieten alle in disen dingen
Wie si sich dannen mohten bringen.
Daz erbarmte die edel und die frie
Die künigin santa Marie.
Sie sprach: sun vil guter
Hilf dem künige Orendel uz ncelen
Trut sun, vil lieber herre
Durch dines beilegen grabes ere.