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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 64. Band, (Jahrgang 1870)

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Strobl

der  Verse  und  ihrer  Verbindung  ausgehend  darf  man  wohl  untersuchen, ­
  ob  nicht  sie  irgend  einen  Anhalt  zur  Lösung  der  Frage
bieten.  L.  Ettmüller  zerlegt  den  Orendel  in  Strophen  von  vier
Zeilen  mit  tadelnswerther  Kühnheit,  doch  nicht  ohne  in  der  Überlieferung ­
  des  Gedichtes  einen  wenigstens  scheinbaren  Grund  zu
haben.  Ich  meine  Stellen  wie  die  folgende:
Do  gähten  an  diu  schif  mit  kraft
Diu  vil  stolze  herschaft
Si  zugen  üf  iren  segel
Die  kiele  die  fluzzen  eben.
Do  furen  die  selben  berren
So  mit  grozen  ären
Do  vluzzen  si  mit  schalle
Sehs  wochen  alle.
Do  kam  ein  starker  sturmwint
Und  warf  diu  ellenten  kint
Daz  vil  wünnecliche  her
Uf  daz  wilde  Clebermer.
Da  lägen  si  dri  jar  als  lange
Als  relit  herte  gefangen,
Sicherlich  diu  selben  liute
Als  uns  daz  buoch  bediute.
Der  junge  kam  in  gröze  not
Er  vorht  er  müst.  Ifden  den  tot
Do  was  der  junge  kiinec  bestanden
Und  mohte  niht  körnen  von  dannen.
Sie  rieten  alle  in  disen  dingen
Wie  si  sich  dannen  mohten  bringen.
Daz  erbarmte  die  edel  und  die  frie
Die  künigin  santa  Marie.
Sie  sprach:  sun  vil  guter
Hilf  dem  künige  Orendel  uz  ncelen
Trut  sun,  vil  lieber  herre
Durch  dines  beilegen  grabes  ere.
            
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