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M ii Iler
altbaktrischen -"‘jfh« •-“jw-“" (caena-mereglia), tlem neupersischeu
(simurgh), Purst (cinamru) identificirt. Dies ist nach
meiner Ansicht schondeswegen nicht richtig, weil das ei'ste Glied des
Compositums sira- nach den Lautgesetzen des Armenischen nie aus
dem altbaktrischen -"iw**" (caenaj entstanden sein kann. Die Form
caena selbst lautet im Armenischen als Glied eines Compositums
u [,‘h (sin), ') als selbstständiges Wort g[,i, (%inj, Formen, welche
mit sira nichts zu thun haben. Dieses darf von (ser) nicht
getrennt werden, wornach der Pfau dem Armenier nichts anderes,
als „reizender, lieblicher Vogel“ bedeutet.
T. i[uipti tati), ui (wardapet).
Dieses Wort bringen die Armenier (ich weiss nicht, ob nur
jene, welche ich darüber consultirt habe), mit ( wni 'd) „Rose“
in Verbindung, eine Ansicht, welche auch von europäischen Gelehrten
(vgl. Ewald in den Abh. der Göttinger Gesellsch. d. Wiss. B. X.
S. 80) getheilt wird. Mir scheint diese Deutung mehr eine Volksetymologie,
denn eine auf wissenschaftlicher Grundlage beruhendezu sein. Ich
fasse ward im Sinne des altbaktrischen (varedha) „Wachsthum,
Förderung“ und erkläre den Ausdruck als „Förderer“,
welches eine ganz passende Bezeichnung des Lehrers sein dürfte.
8. ni (Uhl) .
Das armenische Suffix -»»-<£/» (-uhi) bildet Feminina von Masculinformen.
welche vernünftige Wesen bezeichnen; z. B. lU^L^LUiUnL^jl
(abbasuhi) „Äbtissin** von iuu (abbas^ „Abt**.
(thaguhi) „Königin** von p-iui^uiun^i (thagavov^ „Künit^**.
jnuty (arqajithi) „Königin“ von ui^ny (arg ah) „König“,
D i 11 dem Worte tu^nph farsin) = n 11 b. _uj (airya caenaj, ar- im
Sinne von airya kommt mich in (aragilj „Storch“ vor, dessen zweites
Glied mit dem lateinischen aquila identisch sein dürfte.