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Müller
wurde jaa, aus eaja dagegen ea, da eaa gegen den Genius des Alt—
slavischen verstosst.
Wir finden daher delaacliü, pisaachü, dejaacliü, kupovaacliü =
delajachü, pisajachu, dejajachü, kupovajachüj goreachü —goreajachu;
javljaachü = javljnjachü; chvaljaachü = chaljajachü;
dagegen pleteachu, neseuc.hu, grebßachu — pletajachü, nesnjachü,
grebajachü ganz nach Analogie der armenischen u,quyf, und
“fahl"
Der Unterschied zwischen der armenischen, litauischen und altslavischen
Bildung besteht darin, dass, während in den beiden ersten
die Form unmittelbar aus dem mittelst ya oder a-ya vom Präsensstamme
gebildeten Tbema hervorgeht, in der slavischen Bildung eine
Zusammensetzung mit dem Verbum substantivum stattfindet. Es verhält
sich demnach lautlich das slavische Imperfectum zum
litauischen Präteritum ebenso, wie der slavische Aorist zum slavischen
Präsens. Das armenische Imperfectum deckt sich formell vollkommen
mit dem litauischen Präteritum und dürfte auch der Bedeutung
nach von demselben ursprünglich nicht wesentlich verschieden
gewesen sein.
2. iurjnu!~u (apoves).
Das armenische Wort lurjnL. ku (apoves) „Fuchs“ im Genitiv
(npoves-i) und ujrjnufiunt. (apovis-u) setzt in dieser Hinsicht
zwei Stämme voraus, nämlich den Stamm apavas- und den
Stamm apavis-. Der erstere steht mit dem griechischen dlemex-,
der letztere mit dem altbaktrischen (urupie-) in voller Übereinstimmung.
Was die altbaktrische Form anbelangt, so kennen wir
von ihr den Nominativ, welcher mit dem Worte -»ej” (?pü) verbunden
wird (Vendid. V. 108, 109) und ■‘ö*<y>b (urupis) lautet und den
Genitiv (Vendid. XIII. 48), welcher von Westergaard in der Gestalt
(urupdis) hergestellt wird, worauf aber die Lesearten der
verschiedenen Handschriften nicht zu führen scheinen. Denn, .abgesehen
von der höchst sonderbaren Genitivform in -Ais, gegenüber
der gewöhnlichen in -dis, welche sich nur auf die zwei Fälle ■*e““{»^
(urupäis) und (raopaisj stützen würde, weisen die in den