Die Lösung der Leichname und Schwerter.
29
nissen der Menschen zu Hilfe, als ob es seine eigene Krankheit wäre.
Auf einer Wanderung begegnete er dem unsterblichen Menschen
Tscheu-tsching-schi, der ihm den Weg des verborgenen Daseins übergab.
Indem er in einem inneren Hause der Tiefen des Fang-schan
wohnte, gebrauchte er die göttliche Luft der Sonne und des Mondes.
Sein Aussehen war sehr jugendlich. Später löste er sich mit dem
Leichname und verschwand.
Wer die grosse Mahnung empfängt, stirbt. Er vernichtet das
Mass, läutert den Geist. Nach oben ersetzt er die Obrigkeiten des
Himmels. Dieses nennt man die Lösung des Leichnams.
Ist ein Mensch gestorben, und man sieht deutlich, dass seine
Gestalt gleich derjenigen eines lebenden Menschen, sieht man, dass
seine Füsse nicht grün sind, seine Haut nicht gerunzelt, sein Auge
glänzend und nicht eingefallen, in allen diesen Fällen ist eine Lösung
des Leichnams. Wer am hellen Tage mit dem Leichname sich löst,
ist ein Unsterblicher. Es ist dieses nicht die Weise der Lösung der
Leichname, es wurden Arzneien angewendet. Diejenigen, welche die
Lösung des Leichnams erlangen und nicht die lösenden und verwandelnden
unter den reingeistigen Kugeln anwenden, dürfen nicht in
ihre Heimath zurückkehren, die drei Obrigkeiten halten sie fest.
Wenn man am hellen Tage verschwindet, so nennt man dieses die
höhere Lösung des Leichnams. Wenn man um Mitternacht verschwindet,
so nennt man dieses die niedere Lösung des Leichnams.
Diejenigen, die an der Grenze des Abends verschwinden, nennt man
die Vorgesetzten unter der Erde.
Die Hefte der vier Darlegungen des Schriftschmuckes der Rubinen
sagen:
Wer das mittlere Buch der neun Wahren erlangt, löst sich mit
dem Leichname am hellen Tage. Einige sagen : Er wandelt im Fluge,
sein Vorübergehen mit Flügeln ist leicht.
Die Hefte der sechs Darlegungen des Schriftschmuckes der
Rubinen sagen:
Das reingeistige Buch, die Unsterblichkeitspflanze, oder das
kostbare Buch der fünf Greise, wer sie besitzt, löst sich mit dem
Leichname.