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Z i n g e r 1 e
60 den ir habt gesuchet sus.
Was weit ir sein? wan ich ez pin.
saget, welch ist ewer sin?
Do sprachen si mit demut:
„vater, ob ez dich dunchet gut,
63 (c) So welle wir gern hie wesen,
swie du wilt, pei dir genesen
Gehorsam uuder deiner zuht.
wir sein hie in der werlde fluht.
Die sele welle wir genern.“
70 ich began in daz beleihen wern,
Als mein zweifei do veriach;
wan ich an in vil vol sach,
Daz si mit des vleisches frumen
waren von der werlt ehumen,
73 Schone und rothaft.
daz fleisch het al ze grozze chraft
An der sterche uberal.
des vorlit ich darnach iren val
Und sprach: „ir mugt niht beleihen hie.“
80 ir antwurte gaben si:
„Mug wir niht beleihen pei dir na,
so sei wir aber anderswa.
Wir wellen ie in der wüste wesen,
durch got uns von den leuten lesen.“
83 Swie wol ich an dem worte
iren ernst horte.
Mein zweifei mich doch niht lie.
ich dahte: durch waz wil ich si
Mit Worten sus von hinnen iagen?
90 ir arbeit, die si muzzen tragen,
Als si des ein teil entseben,
von hinnen si sich drate liehen.
Die arbeit umrne der tugende fruht
wirt si volpringen an die fluht.
93 „Wol dan“ sprach ich, „versuchet,
(d) ob ewer heil geruchet,
Daz ir hie auzze mugt bestan.“