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Z i n g e r I e
Väter“ sind '). Meine Ansicht ward jedoch über jeden Zweifel erhoben,
als ich in Tittmanns Berichte über dieses Werk 3 ), und in
den Regensburger Fragmenten desselben Werkes, die Karl Roth in
seinen „Denkmälern,“ München 1840 3 ) und in seinen „Dichtungen
des deutschen Mittelalters, Stadtamhof 1845“ 4 ) veröffentlicht hat,
die volle Bestätigung derselben fand.
So fand sich Eufrosina, welche die Perle unserer Fragmente
bildet, in Roths Denkmälern und auszugsweise in Tittmanns Beiträgen.
Den Epilog der Leipziger Handschrift, den Tittmann theilweise
gibt, enthalten unsere Reste vollständig (siehe unten //' 10 bis
85). Unsere Handschrift war aber reicher, als die Leipziger (Univ.
n. 816), da sie mit den Versen
„so bite wir vur die cranken,
daz got in sterke sin gebot,
amen, des helf uns allen got“
nicht abschliesst, sondern die Legende:
„Von Abraham dem vater“ H l . 86
anschliesst. Ob noch mehrere folgten, weiss ich nicht, da sich eine
bestimmte Reihenfolge aus meinen Fragmenten nicht ergab und ich
die Anordnung und den Inhalt der Leipziger Handschrift nicht vollständig
kenne.
Durch die Güte meines verehrten Freundes Professor Dr. Rudolf
Hildebrand habe ich die von H. Leiser gefertigte Abschrift der
ersten 5644 Versen „des Lehens der heiligen Väter“ erhalten, aber
darin nur die im ersten Hefte der Findlinge veröffentlichten Fragmente
gefunden.
Das erste Blatt derselben enthält die Verse 3623 — 3750, das
zweite die Verse 4519 — 4646 der Leipziger Handschrift. Unsere
vorliegenden Bruchstücke enthalten:
Bl. A, B, C fromme Zusprüche und Betrachtendes.
Bl. Z) 1 ' 2 Fragment der Legende von den Siebenschläfern *).
Bl. E 12 , F 1 ’ 2 , G 1 Fragmente der Eufrosina.
Bl. G 1 ' 2 , II 1 von pischof Nomio (Pelagia).
*) Gewinns I, 493. Gödeke, Mittelalter 210. Gödeke, Grundriss I, 76.
2 ) Beiträge zur deutschen Alterthumskunde (Leipzig 1826. I, 1—41).
8 ) S. 50 — 66 und S. 77—79.
4) S. 29 — 57.
5 ) v. Karajans Ausgabe (Heidelberg 1839) v. 334 — 601.