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zweiten desselben Jahres (das. mim. 183), einer dritten (das.
num. 185), nach einer freundlichen Mittheilung des Herrn Archivars
Dr. Ennen in Urk. von 1158—1181. ein 'Bruno praepositus
ecclesiae majoris’ in einer von 1169 (das. num. 187), vom J. 117!
(das. num. 189), 15. Sept. 1171 (num. 191), von 1174 (das.
num. 193, 194), 1175 (num. 196), 1182 (num. 207), 1184
(num. 210), 1187 (num. 218), 1188 (num. 219), 1189 (num. 223).
Nach Herrn Dr. Ennen’s Mittheilung kommt (ausser 1189 ein
Bruno praep. in Mariae ad gradus) in anderen Kapiteln kein Propst
oder Dechant vor, der mit B. anfängt.
Dass der Verfasser B. hiess, halte ich nach dem Formular für
wahrscheinlich. Hierin bestärkt mich der Umstand, dass er auch in
einem anderen Formulare denselben Buchstaben gebraucht. Es heisst
nämlich:
D. 68. (Formular eines Chirographum):
'ego b. scribo, me accepisse ab R. loeneratore mutua X.
sub usuris messibus, pro quibus ei codi ccm obligavi.
Apocha: Ego R. creditor profiteor, B. mihi X. solvisse, pro
quibus codicem pignori supposuerat, vel: solvisse pecuniam,
quam debebat ex venditione a me sibi facta; tradidisse
mihi quod debebat ex promissione dotis vel ex permutatione.
Antapocha. Ego B. profiteor, me solvisse R. X., quae ei
nomine pensionis pro domo sejana debebam’.
Wenn ich nach diesem die Abfassung des Werkes in das Jahr
1169 oder 1170 setze, dürfte sich kaum ein gewichtiger Einwand
machen lassen*). Ob dasselbe den Propst der Kathedrale Bruno
Graf von Berg, welcher als Erzbischof B r uno III. von 1191 —1193
regierte, resignirte, 1200 starb, zum Verfasser habe, lasse ich dahingestellt.
Übrigens kommen zwei weitere B. vor, nämlich ßerthold
Canonicus von St. Gereon zu Köln, der sehr gerühmt wird, zum
Erzbischöfe von Bremen gewählt aber nicht bestätigt wurde (Reuter
Gesell. Alex. III. Bd. 3 S. 359, 435 ff.), dann Bertholf Canonicus
zu Bonn, der bei der Verfolgung der Katharer eine Rolle spielte
*) Dass das Werk nicht vor 1169 gemacht ist, versteht sich nach dem Gesagten
von selbst. Ist nun meine Annahme richtig, so ist bewiesen, dass die Werke von
Rufinus, Stephanus Tornacensis vor 1169 fallen.