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richtet, welche durch die Form desselben erzeugt ist, ohne dabei
Rücksicht zu nehmen auf die Entfernung des Unterschiedes zwischen
dem Erkennenden und der Erkenntniss. So wie man z. B. beim Anblick
eines irdenen Elephanten nur Erde sieht, so erblickt man auch
das „Wesen ohne Zweiheit“ selbst beim Anblick der Zweiheit. Denn
es wird von den Wohlunterrichteten verkündet: „das Wesen aber
welches dem Äuge gleicht und dem Äther, das höchste, das sieh auf
einmal offenbart, das unerzeugte, in sich einige, unvergängliche,
ohne Unterschied in sich, überall gegenwärtige, welches ohne Zweiheit
ist, das für wahr bin auch ich, der für immer Befreite. Ich bin
das Auge, ich bin rein und ohne Veränderung, mich bindet keine
Fessel, ich bedarf keiner Befreiung“.
87. Das irrt bums freie Nachdenken besteht darin, dass
man auf „das Wesen ohne Zweiheit“ die Thätigkeit des Geistes richtet,
welche durch die Form desselben erzeugt ist und dass man dahei
die vollständige Einheit im Auge hat und Rücksicht nimmt auf die
Entfernung des Unterschiedes zwischen dem Erkennenden und der
Erkenntniss.
So wie Wasser allein erscheint, wenn das (damit vermischte)
Salz, welches die Form des Wassers angenommen hat, verschwunden
ist, so erscheint auch das „Wesen ohne Zweiheit“ allein,
wenn die durch die Thätigkeit des Geistes erzeugte Form verschwunden
ist.
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