Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 63. Band, (Jahrgang 1869)

Vedänta-sära.

65

Ursache,  (nimittam);  durch  die  Natur  der  (ihm  inwohnenden)
Täuschung,  materielle  Ursache  ')  (upadänam);  so  wie  eine  Spinne
in  Bezug  auf  ihr  Gewehe  durch  ihre  eigene  Natur  wirkende,  durch
die  Natur  ihres  Körpers,  materielle  Ursache  ist.
32.  Aus  dem  Geiste,  in  welchem  das  Unbewusste  immanent  ist,
begabt  mit  der  Kraft  der  Täuschung,  —  deren  Natur  aus  Finsterniss
(eine  der  drei  Qualitäten  oder  modi  der  höchsten  Substanz)  besteht,
—  entsteht  der  Äther“),  aus  diesem  der  Wind,  ans  diesem  das
Feuer,  aus  diesem  die  Gewässer,  aus  diesen  die  Erde.  Denn  es
heisst  in  der  Schrift:  „Aus  diesem  Geiste  ist  der  Äther  entstanden“.
In  diesen  (fünf  Elementen)  ist  die  Finsterniss  vorherrschend,
weil  das  Materielle  (Starre)  in  ihnen  überwiegt;  alsdann  entstehen
aus  dieser  Ursache  in  diesen:  dem  Äther  und  den  andern,  —  nach
dem  Fortschritte  der  Beschaffenheit  der  Ursache,  —  (die  drei  Qualitäten) ­
  sattvam  (Wahrheit,  Güte),  ragas  (Thätigkeit,  Leidenschaft), ­
  tamas  (Finsterniss,  Dunkel).

lüta  tantu-küryä  prati  sva-praddnatayd  nimittd  sva-sarha-praddnatayo
  ’pädänä  6a  tiavati  ||
32.  iama:-prad'dna-  vivepa-  saktimad-agndno  -  pahita-caitanydd
  dkdsam  dkdsdd  vdyur  väyor  agnir  agner  dpo’Bdya:  prfivi
6o  ’  tpadyatc  |  tasmdd  vd  etasmdd  dtmana  ükdsdi:  samßüta  itya-’di
drute:  \  tesu  gdtyd-  d'ikya-darsandt  tama:  präddnyam  tat-kdranasya
  tadduii  sattva-  ragas  -tamäsi  kärana-  guna-prakramena
tesvd-  kdsd-  dim  ’tpadyante  \

*)  Es  gibt  drei  Arten  von  Ursachen:  1.  Samaväyikärana,  gleichbedeutend  mit  upadsinam,
  bezeichnet  die  Elemente,  aus  denen  irgend  eine  Substanz  erzeugt  werden
kann,  also  materielle  Urs  ach.  2.  Asamavayikrfrana,  die  wirklicheVereinigung
  der  bildenden  Theile.  3.  Nimittakarana,  die  instrumentale  Ursach,
wodurch  eine  Wirkung  erzeugt  wird.  R.  nach  ß  asaparic  ceda.  Der  Commentar
führt  als  Beispiel  der  ersten  Ursach  an:  die  Fäden  woraus  ein  Gewebe  besteht;  die
Verbindung  der  Fäden  ist  die  zweite,  und  der  Webestuhl  die  dritte  Ursach.
2 )  Der  Äther  (akäs'a)  ist  das  erste  Element,  in  welchem  alle  andern  begriffen  sind.
Nach  dem  B  ä  s  ä  p  ar  i  cce  d  a  ist  dies  Element  überall  verbreitet  und  hat  mit  Ausnahme ­
  des  Tones  dieselben  Attribute,  wie  die  Zeit.  Aus  Mangel  an  einem  passendem ­
  Wort,  drückt  „Äther“  vielleicht  am  besten  die  Bedeutung  aus.  R
Sitzb.  d.  phil.-hist.  CI.  LXIII.  ßd.  I.  Hft.  5
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.