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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 63. Band, (Jahrgang 1869)

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P  o  1  e  y

Weg  versperrt  (verhüllt).  So  gross  ist  ihre  Macht.  —  Daher  heisst
es  auch:  „Wie  ein  thörichter  Mensch,  dessen  Auge  von  einer  Wolke
bedeckt  ist,  vermeint,  dass  die  Sonne  von  einer  Wolke  bedeckt  und
glanzlos  sei,  eben  so  ist  auch  der,  welcher  vor  dem  Auge  des  Thoren
wie  in  Fesseln  gebunden  erscheint,  das  ewige,  wahrnehmende  Ich,
der  Geist“.
Ist  der  Geist  von  dieser  (Verhüllung)  bedeckt,  dann  entsteht  in
ihm  die  Vorstellung  vom  Weltumtriebe,  von  Thätigkeit,  Genuss,
Glück  und  Unglück,  so  wie  sich  (etwa)  hei  einem  durch  das  Unbewusste ­
  bedeckten  Stricke  (d.  h.  durch  sein  Nicht-Erkannt-sein)
die  Vorstellung  bildet,  es  sei  eine  Schlange.
31.  Die  Kraft  der  Täuschung  (des  Irrthums)  zeigt  sich  in
folgender  Art:  so  wie  die  Unwissenheit  in  Bezug  auf  den  Strick  durch
ihre  eigene  Kraft  die  Vorstellung  einer  Schlange  u.  s.  w.  entstehen
lässt  bei  einem  Stricke,  der  durch  seine  Unwissenheit  bedeckt  ist,
(der  als  solcher  nicht  erkannt  ist),  eben  so  lässt  auch  das  Unbewusste
durch  seine  eigene  Kraft  in  dem  von  ihm  bedeckten  Geiste  die  Entfaltung ­
  des  Universums  vom  Äther  an  u.  s.  w.  zur  Erscheinung
kommen.  So  gross  ist  ihre  Macht.  —  Daher  heisst  es  auch:  „die
Kraft  der  Täuschung  (des  Irrthums)  schaft  die  mit  dem  feinen  Leibe
anfangende  und  mit  dem  Ei  des  Brahma  endende  Welt“.
Der  Geist  in  dem  diese  beiden  Kräfte  des  Unbewussten  immanent ­
  sind,  ist  durch  seine  eigene  Natur  wirkende  (instrumentale)

eddayati  ’va  \  tatä  ’  gnanä  pariccinnam  apyd  ’  tmänam  apariccinna-süsdrinam
  avalokayitr-buddi-pidüyakatayä  eddayati  ’va  j
tddrsä  sdmarfyam  \  tad  vktam  gana-eegnna-drstir  gana-ccannam
arkd  yafä  uispraBd  manyate  cd  ’  timüda;  |  tatd  badduvad  Bdti  yo
müdä-drste:  sa  nityo  ’pälabdi-svarüpo  ’kam  dtme-tyd-  di  \
anayd  ’  vrtasyd  ’  tmana  :  kartrtvn  -  bokirtva  -  sukitva  -  da:  kitvädi
  -  sdsdra  -  B  de  and  ’pi  Bavaii  yafa  svd-  gndnd  vrtdyä  ragged
sarpatva-sdBavand  ||
31.  oixepa-saktis  tdvat  \  yata  rayyv-  yndna  sva-  vrta-raygau
sva-saktyd  sarpd-  dikam  udBdvayati  \  evam  agndnam  api  svd-’
  vrtu-  tmani  sva-saktyd-  kam-  di-prapaheam  udBdvayati  |  tddrsä
8dmartyam\taduktamvixepa-saktir  liiigd-  di-brahmandd-  ntägagat
srged  Ui  \  sakti-dvayavad  agnäno-  pahitd  caitanyä  sva-prad'dnatayd
  nimittä  svo-  pdd'i-prad'dnatayo  ’pdddnü  ca  Bavati  |  yata.
            
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