Vedänta-sära.
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29. (So wie aber außer) dein von Wald und Bäumen getlieilten
Äther oder dem aus einem Wasser oder Gewässern sich abspiegelnden,
noch ein anderer Äther besteht, der Alles trägt und nicht
immanent ist, (ebenso ist auch ausser) dem Unbewussten und dem
Geiste, in welchem es immanent ist, ein anderer Geist der alles trägt
und nicht immanent ist, dieser wird Turfyam (das Vierte) genannt.
Denn die Schrift sagt: „Sie nennen ihn den glückseligen, beruhigten,
ungeteilten» den vierten u. s. w.“.
Dieses Vierte, der reine Geist, ist, wenn es nicht vom Unbewussten
und dem darin verhüllten Geiste unterschieden gedacht
wird, wie (etwa) eine glühende Eisenkugel, — die wörtliche Bedeutung
des grossen Spruchs (lat tvam asi „das hist du“ womit der
Lehrer den Schüler anredet); wird es aber als unterschieden gedacht,
so ist es die wahre Bedeutung.
30. Dieses Unbewusste (die Materie) hat zwei Kräfte t), die der
Verhüllung und die der T ä u s e h u n g (des Irrthums). D i e K ra ft
der Verhüllung zeigt sich folgendermassen: so wie eine, wenn
auch kleine Wolke die viele Meilen weit ausgedehnte Sonnenkugel
gleichsam bedeckt, indem sie dem Auge des Beobachters den Weg
versperrt, eben so bedeckt gleichsam auch das Unbewusste, obgleich
(seiner Natur nach) endlich, den unendlichen, dem Weltumtriebe nicht
unterworfenen Geist, indem es der Vernunft des Beobachters den
29. vetnn - vrxa - tad-avadSinnd-' kddayor gala-galdsaya-tadgata-pratibimba-
kasayorva'dära-Bütd- nupaliitd- kdsavadanayor
agiiuna - tad - upuhita - daitanynyor dddra - liülu yad anupahitä
duitanyä tat turiyam ityu 'cyate | sivä Mntam advaitä öaturCd
manyanta ityd- di srute: | idatn eva turlyä sudda-öaitanyam
agndnd- di-tad-upuhita-dnitunydliyu tnptdya: pindavad aviviktd
san mahdvdkya-vdöyam vioiktd aal laxyam ityu ’ dyate ||
30. asyd ’gndnasyd 'oaranu - vixepa-ndmakä sakti-dvayam
asti | dvarana-saktis tävat alpo pi mego 'neka-yogand- yatani
dditya - mandalam aoalokayitr - nayana-pat'a-pidayakatayd yafa
) Die beiden Kniffe unterscheiden sieh dadurch, dass die oinc negativ ist, denn die
Wahrheit fehlt, weil sie verborgen ist; die andere hingegen ist schöpferisch, da
sie Erscheinungen und Täuschungen erzeugt, welche für Wirklichkeiten gelten
wollen; das Wort Täuschung (iilusion) entspricht nicht ganz dem Sanskritworte,
aber ich fand kein passenderes. (Note lloer’s.)