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Vedänta-sära.
Verehrung dem Ganesa.
1. Zum Geiste wende ich mich, dem ungeteilten, der aus Sein,
Denken und Seeligkeit besteht, den Wort, Geist und Auge nicht
fassen können, dem Träger des Weltalls, für meiner Wünsche Erfüllung.
Nachdem ich auch die Lehrer verehrt habe, die in Wahrheit
Advayänandas *) (glücklich durch die Überwindung der Zweiheit)
sind, wegen des Glanzes der überwundenen Zweiheit, werde
ich die Essenz (Kern) des Vedanta nach meiner Einsicht darlegen.
2. Der NameVedänta (Veda — Ziel, Zweck) bezeichnet die auf
die Upanisads sich gründende Lehre, welche durch die Säri'rakasutra
und andere Schriften bekräftigt wird. Da diese Schrift vom
Vedanta handelt und durch die wesentlichen Erfordernisse vollendet
wird, so sind diese nicht abgesondert zu betrachten.
|| Vedänta-sära: ||
|| namo ganesäya |j
1. AUanda-suc-cid-änandam avan-manasa-godaram \ dtmänam
aUild-dhdrnm dsraye ’Bista-sidcTaye || \ || arfato ’pya ’dvaydmanddn
atila-dvaita-Bdnata: j gurwn drdd'ya veddnta-sdrd vaxye
yatdmati 11 v 11
2. Veddnto namo ’panisat-pramdnä tad-upakdrini ddrirakasutrd-
dini ca \ asya vedänta-prakaranatodit tadiyair evd ’nuban-(fais
tadvattä-sidcfer na prfag dlocaniyd: |j
J ) Dies Wort ist zusammengesetzt aus advaya = nicht zwei und ananda. Seeligkeit,
bezeichnet also Jemanden, der die Seeligkeit des Nicht-Zwei (der Einheit) erreicht
hat. Es liegt aber auch eine Anspielung darin auf den Lehrer des Sadananda
(des Autors dieser Schrift), welcher Advayänanda hiess.