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v. Bergmann
Ein silberner Caffelöffel.
Ein türkischer Polster, Copertdecken, eine rothe Schabracke
mit schwarzseidenen Fransen; Eine Reisehaube von schwarzem
Lammfelle; eine rothe ungarische Mütze; 6 PaarseideneStrümpfe etc.
Ein Polster-Überzug von feinem Federieh mit weissen und
blauen Streifen; 9 Kissenziechen.
Ein Schlafrock von gedruckter baumwollener Leinwat.
Ein Paar feine Leinlachen und andere, fünfzehn damastene
Tischtücher; 22 feinleinwandene und 12 leinwandene Tischtücher
für die Bediente, 76 Tafelsalvet; 37 Handtücher.
Zwanzig Hemeter, 21 leinwandene Hauben, 2 Barchet- und 2
Flanell-Leibi.
V. Specifi cation
derjenigen Schriften, welche in einer Truhe bei des verstorbenen
Antiquarii Hersei Wittib allhier (in Wien) befindlich gewesen und
vom kais. Hofmarschallamts Secretario im Beisein des Herrn Obristen
Hofmarschalls 1 ) beschrieben worden sind, nämlich:
N. 1. Ein eingebundenes Journal oder Handbuch in folio,
woron die Copia in dem kais. Billard sammt beiliegender General-Rechnung
eingeschlossen sein soll und worin die S p eci ficatio ue s
der Medaillen, auch Empfang und Ausgabe mit Allegirung
der Rechnungen von Zeit zu Zeit bemerkt sind.
N. l‘/a enthält des Herseus erste Rechnung sine dato;
N. 2. die zweite Rechnung vom Januar bis letzten Juli 1714.
N. 3—22 enthalten die halbjährigen und vierteljährigen Rechnungen
vom 1. August 1714 bis 5. October 1723; endlich
N. 23. vom 5. October 1723 bis letzten December 1724.
N. 24. ist ein Brief-Concept von Herseus an Ihre Excellenz den
Herrn Oberstkämmerer 2), so anstatt einer Erläuterung über die ihm
ausgestellten aber bei diesen Schriften nicht verhandenen Mängel
dienen sollen.
Franz Jacob Adam Graf v. Brandis« der Radaun und Siebenhirten bei Wien
besass, f 1746.
Sigmund Rudolf Graf v. Sin zendorf, seit 170B Oberstkämmerer und seit
4. November 1724 Obersthofmeister Kaiser Karls VI. -{- 8. Jänner 1747.