Zur Geschichte der Literatur über das Dekret Gratians.
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b) Codex derselben Bibliothek, N. 62. cod. jur. signirt
auf dem Rücken aus älterer Zeit H. 72., auf dem Rücken des
modernen Schutzdeckels: 'Rolandi Stroma seu Comment. in Decreti
Gratiani p. II. Glose Gratiani super Canones. Alia’. Das erste Blatt
ist am Deckel angeklebt, auf dem zweiten steht oben: 'Monasterii
Weingartensis 628, membr., klein Folio, saec. XIII. incip. sehr schön
geschrieben. Das erste Stück ist ohne Columnen zu je 31 Zeilen
auf der Seite, die folgenden sind in 2 Spalten zu je 33 Zeilen.
1. Fol. l b —58“ in der Mitte (die 2. Hälfte der Seite ist leer)
von dem in S. I. stehenden und als Stroma Rolandi bezeichneten
Werke denTheil, welcher die Pars II. Decreti behandelt.
2. Fol. 58”—70” •)• Casus und Quaestiones.
3. Fol. 70 b zweite Spalte und 71“ erste eine Erörterung über
c. 14. C. 1. q. 1. Cum ordinäretur episcopus.
4. Fol. 72 — 119“ zweite Spalte, viertletzte Zeile unter der
gleichzeitigen Rubrik: 'Glose GRACIANI Sup Ca Non’.
die vollständige Summa des Paucapalea.
5. Fol. 119“ (drittletzte Zeile der 2. Sp.) bis 120“, 2. Sp.
mehre kleinere Stücke:
aj 'Anna et Esmeria fuerunt sorores’ , über die Familie
Mariens.
b) 'Gradus’ etatis sunt VII.
c) 'Legitur qd’nuptie facte st in chana galilee’.
6. Fol. 120 b —123\ sechs Quaestionen aus dem canonischen
Rechte. In der sechsten bricht die Handschrift ab. Darunter von
einer Hand des XIV. oderXV. Jahrhunderts: 'Lib’ sei martini i Winigarti’.
c) Codex der Berliner Staatsbibliothek aus dem Vermächtnisse
v. Savigny’s, signirt Ms. Sav. 14., membr. in 4° saec.
XII3). Er enthält:
Maassen I. c. S. 5. gibt die Zahlen der Blätter nicht ganz richtig an.
a ) Maassen Paucapalea S. 5. Note, setzt ihn ins XIII.
Im vorderen Deckel steht: Hic codex est monasterii sanctissiini Johannis
Baptistae in Rebdorff canonicorum regularium ordinis sancti Augustini Eystettensis
dyocesis. Hic habetur glosa secunde partis decreti’.