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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 63. Band, (Jahrgang 1869)

Die  Taolehre  von  den  wahren  Menschen  und  den  Unsterblichen.

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sahen  ein  aus  einer  einzigen  Rolle  bestehendes  ungeschmücktes  Buch.
Er  selbst  hatte  die  Zeit  und  die  Tage,  an  welchen  er  den  Weg  lernte
und  Arzneien  gebrauchte,  angemerkt.  Tai-wen  sagte  auch  von  Ken,
derselbe  habe  viereckige  Augäpfel.  Ken  sei  nur  ein  Unsterblicher
der  Erde.

Pe-schan-fu  stammte  aus  Yung-tscheu.  Er  trat  in  das  blumige
Gebirge  und  war  durch  zweihundert  Jahre  nicht  in  die  Häuser  der  Menschen ­
  gekommen.  Er  besprach  sofort,  was  für  Gutes  und  Böses,  welche
Verdienste  und  Fehler  die  Menschen  seit  den  früheren  Geschlechtsaltern ­
  gehabt.  Es  war  dabei,  als  ob  er  von  der  Höhe  herabblickte.
Ferner  erkannte  er  das  bevorstehende  Glück  und  Unglück.

Lieu-tsching  war  ein  Eingeborner  von  Pei.  Er  war  ein  Mann
von  hoher  Begabung,  vielseitiger  Forschung  und  merkwürdiger
Erfahrung.  Wenn  Jemand  ihn  übertraf,  diente  er  diesem,  selbst  wenn
es  ein  Knecht  oder  Sclave  war,  gewiss  wie  einem  Lehrer.  Er  suchte
die  Kunst  dei*  Fristung  des  Lebens  und  gebrauchte  als  Lockspeise
das  Mennigroth.  Er  war  vierhundert  Jahre  alt.

Yang-lie  führte  den  Jünglingsnamen  Tschang-hieu  und  stammte
aus  Han-tan.  Er  gebrauchte  gewöhnlich  das  gelbe  Reingeistige  und
Blei.  Mit  zweihundert  Jahren  schritt  er  einher  als  ob  er  flöge.  Er
war  vielseitig  und  gründlich  in  Büchern  bewandert.  Ki-khang  schätzte
ihn  sehr.  Er  begab  sich  mehrmals  zu  ihm,  um  zu  lernen  und  trat
mit  ihm  in  das  Gebirge  Tai-hang.  Lie  sah  an  einer  Stelle,  wo  der  Berg
zerrissen  war,  einen  grünen  Stein,  dessen  Mark  ausfloss.  Lie  nahm
das  Mark  und  bildete  daraus  eine  Kugel.  Es  war  zu  Stein  geworden.
Sein  Geruch  war  wie  von  gekochtem  Reis.  Wenn  man  es  anbiss,
glich  es  diesem  ebenfalls.  Lie  hob  jetzt  ein  Weniges  vom  Boden  auf,
kehrte  heim  und  wollte  es  Khang  übersenden.  Khang  nahm  es  und
betrachtete  es.  Es  war  grüner  Stein  geworden.  Wenn  man  es  schlug,
hatte  es  einen  Metallklang.  Khang  ging  sofort  mit  Jenem  hin,  betrachtete ­
  den  Berg  und  durchhieb  ihn.  Der  Berg  war  bereits  so,  wie
er  früher  gewesen.
            
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