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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 63. Band, (Jahrgang 1869)

Die  Taolehre  von  den  wahren  Menschen  und  den  Unsterblichen.  277
kehrte  jetzt  iricht  mehr  zurück.  Dreissig  Jahre  später  sph  ihn  der
Schüler  an  dem  Fusse  des  Berges  des  Pferdehufes.  Das  Angesicht
Yao’s  war  wieder  jung  geworden.  Er  war  nämlich  ein  Unsterblicher
der  Erde.

Tsehin-tse-hoang  war  ein  Eingeborner  von  Thsi-yin.  Es  ward
ihm  möglich,  die  Bergdistel  und  die  ausgezeichnetsten  Arzneimittel
als  Lockspeise  zu  gebrauchen.  Er  war  siebzig  Jahre  alt  und  ein  verwelkter ­
  Greis.  Xis  er  die  Lockspeisen  gebrauchte,  wurde  er  wieder
jung.  Er  lebte  unter  dem  Volke  durch  eine  lange  Beihe  von  Jahren.
Er  trat  dann  in  das  Gebirge  Hö  und  verschwand.

Kö-hung  führte  den  Jünglingsnamen  Tschui-tschuen  und  stammte
aus  Lang-ye.  Er  war  kein  Freund  von  Glanz  und  Ehrenstellen.  Er
verschloss  sein  Thor,  verschmähte  es,  zu  fegen  und  schätzte  die
Kunst  des  Weges  der  göttlichen  Unsterblichen.  Er  hatte  noch  niemals ­
  Verbindungen  gehabt  und  Lustreisen  unternommen.  Auf  den
Bergen  von  Yü-hang  sah  er  Ho-to-tao  und  Kö-wen-khüi.  Er  warf  auf
sie  bloss  einen  Blick  und  sprach  mit  Keinem  von  ihnen.  Sein  Grossoheim ­
  Yuen  lernte  zu  den  Zeiten  von  U  den  Weg  und  gelangte  zur
Vollendung.  Er  übermittelte  die  Kunst  des  geläuterten  Mennigroths
seinem  Schüler  Tsching-yin,  dessen  Jünglingsname  Sse-yuen.  Hung
begab  sich  zu  Yin,  um  zu  lernen.  Er  eignete  sich  gänzlich  dessen
Weise  an.
Die  Überlieferungen  von  dem  Lernen  des  Weges  sagen:
Pao-tsing  führte  den  Jünglingsnamen  Tai-yuen.  Derselbe  zog
in  dem  ersten  Jahre  des  Zeitraumes  Tai-bing  (318  n.  Ohr.),  am
zwanzigsten  Tage  des  achten  Monates,  auf  dem  Wege  der  Schritte
zu  der  Mutterstadt  empor  und  umwandelte  den  Berg  Lung.  Er  sah
vor  sich  einen  Jüngling  von  ordentlichem  und  blühendem  Aussehen.
Derselbe  ging  sehr  langsam  zu  Fusse,  entfernte  sich  aber  äusserst
schnell.  Tsing  bestieg  ein  berühmtes  Pferd  und  verfolgte  ihn  heimlich
auf  einer  Strecke  von  mehreren  Weglängen,  konnte  ihn  aber  durchaus
nicht  erreichen.  Er  machte  sich  hierüber  sehr  sonderbare  Gedanken.
Endlich  fragte  er  ihn:  Wie  ich  dich,  o  Gebieter,  sehe,  scheinst  du
            
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