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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 63. Band, (Jahrgang 1869)

Die  Taolehre  von  den  wahren  Menschen  und  den  Unsterblichen.  269

Die  Überlieferungen  von  dem  Gebieter  von  Pei  sagen:
Die  Tiefen  der  ursprünglichen  drei  Berge  des  Westens  haben
im  Umfange  tausend  Weglängen.  Die  Berge  des  Westens  hängen  mit
einander  zusammen.  Auf  einem  jeden  befindet  sich  ein  Palast  mit
neunfachen  goldenen  Mauern.  Es  besteht  im  Verborgenen  eine  Verbindung ­
  mit  dem  Wege  der  Tiefen  bis  nach  Yuen-tscheu  und  zu  dem
Kuen-lün,  wohin  die  Fusspuren  der  Menschen  nicht  reichen.  Der  Gebieter ­
  von  dem  GeschlechtePei  und  der  Gebieter  von  dem  Geschlechte
Tscheu  wohnen  dort  getrennt  in  dem  Inneren.
Die  Grundrisse  der  fünf  Berghohen  sagen:
Die  Tiefen  des  Berges  der  grünen  Stadtmauern  haben  im  Umfange ­
  zweitausend  Weglängen.  Sie  sind  die  Grenzen  der  Provinz
Scho.  Der  gelbe  Kaiser  ernannte  sie  zu  Stabträgern  der  fünf  Berghohen. ­

Die  Geschichte  der  berühmten  Berge  sagt:
Im  Norden  trifft  er  (der  Berg  der  grünen  Stadtmauern)  zusammen ­
  mit  dem  Fan-tschung.  Im  Süden  trifft  er  zusammen  mit  dem
Ngo-mei.  Im  Osten  reicht  er  bis  Tsching-tu.  Die  Gestalt  hat  Ähnlichkeit ­
  mit  Stadtmauern.  Auf  diesem  Berge  befand  sich  eine  rothe
Mauer,  der  Ort,  den  der  den  Himmel  ausspannende  Meister  einrichtete. ­
  Gegenwärtig  sind  die  Überreste  noch  immer  vorhanden.
Die  Überlieferungen  von  der  vornehmen  Frau  des  Geschlechtes
W  ei  sagen:
Die  Tiefen  des  Mennigberges  der  rothen  Stadtmauern  haben  im
Umfange  dreihundert  Weglängen.  Daselbst  sind  die  versteckten  Fersen
der  Sonne  und  des  Mondes,  das  Licht  der  drei  Gestirne  leuchtet  in
die  Tiefen.  Die  Grundrisse  der  fünf  Berghöhen  sagen:  Dieser  Berg
liegt  in  dem  Lo-kiang  von  Kuei-ki.  Im  Nordwesten  desselben  liegen
die  rothen  Stadtmauern.  —  In  den  Überlieferungen  von  dem  Gebieter
des  Geschlechtes  Miao  heisst  es:  Der  dem  Lebensloose  Vorgesetzte
von  Hö-lin  verwaltet  den  Mennigberg  der  rothen  Stadtmauern,  das
Versammlungshaus  der  Tiefen  des  Königs.  —  In  dem  Zeiträume
Yung-ming  von  Tsi  (483  bis  493  n.  Cbr.)  erschien  plötzlich  aus
Nordwest  eine  grosse  Schaar  Schwäne.  Dieselben  liessen  sich  herab
und  sammelten  sich  in  dem  Bache  Hö-men.  Das  Thal  des  Baches
ward  angefüllt  und  verschlossen.  Das  Wasser  überströmte  immer  mehr
und  bedeckte  eine  Strecke  von  mehreren  Weglängen.  Vieles  wurde
zertreten,  und  es  war,  ols  ob  man  durch  lebendige  Wesen  erschreckt
            
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