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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 63. Band, (Jahrgang 1869)

Die  Taolehre  von  tlen  wahren  Menschen  und  den  Unsterblichen.

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hören  wird,  \erliert  täglich  einen  Tag.  Er  geht  aus  dein  Lehen  und
wälzt  sich  zu  dem  Fernen.  —  Er  veröffentlichte  jetzt  Bücher  des
Weges  in  hundert  Heften.  Er  befasste  sich  im  Geiste  mit  den  fünf
Grundstoffen  und  durchdrang  deren  Unscheinharkeiten  und  Wunder.
Sein  Sinn  war  auf  die  Pflege  der  geistigen  Anlagen  und  die  Behandlung ­
  der  Krankheiten  gerichtet.  Später  trat  er  in  das  Gebirge  Kungtung
  und  verschwand  als  Unsterblicher.

Wang-yuen  führte  den  Jünglingsnamen  Fang-ping  und  stammte
ausTung-hai.  Elternliebe  und  Uneigennützigkeit  erhebend,  wurde  eran
der  Stelle  eines  Anderen  zum  Leibwächter  ernannt.  Durch  fortwährende ­
  Versetzung  ward  er  zuletzt  ein  Grosser  der  Zerstreuung  der
Mitte.  Er  lernte  vielseitig  und  war  vorzüglich  bewandert  in  der  Himmelskunde, ­
  in  den  bestätigenden  Büchern  der  Wahrsagung  und  in
den  Bedeutungen  der  Grundrisse  des  Flusses  und  des  Lö.  Er  ermass
und  kannte  die  bestimmte  Zeit  für  die  Fülle  und  das  Schw  inden  in  der
Welt.  Als  Kaiser  Hoau  von  Han  zu  seiner  Würde  gelangt  war,  hörte
er  davon  und  berief  ihn  durch  unausgesetzte  höchste  Verkündungen
zu  sich.  Jener  trat  nicht  hervor.  Man  beauftragte  die  Provinzen
und  Reiche,  ihn  in  einen  Wagen  zu  setzen  und  in  die  Mutterstadt  zu
bringen.  Er  senkte  bloss  das  Haupt,  schloss  den  Mund  und  antwortete
nicht  auf  die  höchste  Verkündung.  Man  machte  jetzt  vierhundert  auf
den  ßretern  des  Palastthores  befindliche  Wörter  zu  Aufgaben,  die
er  löste.  Als  er  ankam,  war  er  dem  Kaiser  zuwider,  und  dieser  liess
ihn  in  seinen  Bezirk  und  in  seine  Gasse  zurückkehren.
Sein  Provinzgenosse,  der  ehemalige  grosse  beruhigende  Fürst
Tschin-tan  fuhr  Fang-ping  zu  Liebe  in  ein  inneres  Haus  des  Weges.
Er  diente  ihm  daselbst  am  Morgen  und  am  Abend,  und  Fang-ping
lebte  in  dem  Hause  Tan's  vierzig  Jahre.  Später  sagte  er  zu  Tan:  Ich
muss  fortziehen.  Morgen  um  Mittag  werde  ich  aufbrechen  und  ankommen. ­
  —  Am  nächsten  Tage  starb  er  wirklich.  Tan  erkannte,  dass
Jener  als  Unsterblicher  fortgezogen  war.  Er  sprach:  Der  Friihgeborne
  hat  mich  verstossen.

Yen-tsing  stammte  aus  Kuei-ki.  Sein  Haus  w'ar  arm,  und  er  bereitete ­
  gewöhnlich  in  dem  Gebirge  Asche.  Plötzlich  erschien  ein
            
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