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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 63. Band, (Jahrgang 1869)

P  f  i  z  m  a  i  e  r

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Das  untere  Buch  der  goldenen  Wurzeln  sagt:
Es  gibt  eine  Classe  der  lernenden  Unsterblichen.  Sie  treten
nach  Abtheilungen  vorwärts  und  treten  in  Ordnungen  zurück.  Sie
lassen  herabsteigen  die  aufwartendenUnsterbliehen  der  Verzeichnisse,
die  Vorbilder  und  das  Opfer  des  frühen  Morgens  der  Edelsteine.
Die  Verzeichnisse  der  sich  sammelnden  Unsterblichen  sagen:
Die  zu  den  Zeiten  der  späteren  Han  lebende  Kaisertochter  von
Nan-yang  stieg  herab  und  schloss  sich  an  Wang-hien,  den  Beruhiger
der  Hauptstadt  für  die  Pferde.  Die  Kaisertochter  war  aufrichtig  für
den  äussersten  Weg  eingenommen.  Als  sie  die  Unordnungen  und  Lossagungen ­
  gegen  das  Ende  der  Zeiten  von  Han  erlebte,  sprach  sie  zu
Hien:  Wir  sollen  uns  nur  selbst  bewahren,  dann  können  wir  das
Leben  verlängern.  Wenn  wir  der  Zeit  unverrückt  folgen,  mit  dem
Zeitalter  vorwärts  schreiten  und  zurückweichen,  so  werden  wir  dem
Leiden  der  Widersetzlichkeit  und  Lossagung,  den  Sorgen  der  Flucht
und  Bedrängniss  nicht  entkommen.—  Hien  trachtete  nach  den  Vortheilen
des  Zeitalters  und  richtete  sich  nicht  nach  diesen  Worten.  Die  Kaisertochter
  trat  hierauf  in  das  Gebirge  Hoa-yin  und  ging  für  immer  fort.
Hien  trat  in  das  Gebirge  und  setzte  ihr  nach,  sah  aber  nichts.  Plötzlich
erblickte  er  auf  einer  Bergtreppe  ein  Paar  mennigrothe  Schuhe.  Als
er  hinzutrat  und  sie  aufhob,  verwandelten  sie  sich  in  Stein.  Man  gab
diesem  Berge  den  Namen:  Berggipfel  der  Kaisertochter.

Tschang-tsching-li  befand  sich  gegen  das  Ende  der  Zeiten  von
Han  auf  dem  Berge  Heug-schan  und  lernte  den  Weg.  Er  gebrauchte
das  gelbe  Geistige  und  empfing  das  Mennigroth  des  Begenbogenschattens
  des  Gebieters  der  westlichen  Grenzen.  Es  verdross  ihn,
dass  die  Arzneimittel  schwer  zu  erlangen  waren.  Er  kam  nachKuangtscheu
  und  wurde  ein  Mann  des  Weges.  Hierauf  erlangte  er  den
durchdringenden  Sand  der  inneren  und  äusseren  Tiefen  und  übte  zugleich ­
  die  Weise  der  Bewachung  des  Einzigen.  Er  verschwand  als
Unsterblicher.
Die  lauteren  Kundmachungen  sagen:
Tschang-schin  ,  ein  Mensch  der  südlichen  Provinz,  lernte  in
seiner  Jugend  die  richtschnurmässigen  Bücher  und  das  Buch  der
Geschichte.  Er  war  ein  Zeitgenosse  des  Königs  Yeu  von  Tscheu.  Er
seufzte  beständig  und  sprach:  Der  Mensch,  der  in  dem  Zeitalter  ge-
            
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