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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 63. Band, (Jahrgang 1869)

Die  Taolehre  von  den  wahren  Menschen  und  den  Unsterblichen.

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vereinigen  sich  mit  den  Monden  des  Jahres  und  herrschen  als  Könige.
Es  muss  ein  ungewöhnlicher  Mensch  zu  diesem  Orte  herüberkommen.
—  Hierauf  betete  er,  kehrte  den  Weg  und  wartete
Als  Lao-tse  zu  dem  Grenzpasse  herüberkam,  ermahnte  Hi  früher
die  Angestellten  des  Grenzpasses  und  sprach:  Wenn  ein  Greis  auf
einem  mit  grünen  Rindern  bespannten,  aus  dünnen  Bretern  verfertigten
Wagen  sich  zeigen  sollte,  so  lasset  ihn  nicht  weiter  ziehen.  Haltet
ihn  auf  und  meldet  es.  —  Jener  Mann  kam  wirklich,  die  Angestellten
meldeten  es  und  wünschten,  dass  er  sich  ein  wenig  aufhalte.  Hi
umgürtete  sich  mit  dem  an  dem  breiten  Bande  befestigten  Siegel
und  bereitete  sich,  ihn  wie  einen  Lehrmeister  zu  behandeln.  Lao-tse
weigerte  sich  wiederholt.  Hi  sprach:  Es  ist  mein  Wunsch,  das  du
für  mich  ein  Buch  veröffentlichest,  welches  den  Sinn  des  grossen
Weges  erklärt.  Wenn  ich  es  erlangen  kann,  mögest  du  wegziehen.
—  Lao-tse  veröffentlichte  hierauf  das  Buch  des  Weges  und  der
Tugend  in  zwei  Heften.  Hi  entfernte  sich  in  Gemeinschaft  mit  ihm
und  wurde  oberster  Reichsminister  von  Yuen-tseheu.
Die  Überlieferungen  von  Su-lin  sagen:
Lin  führte  den  Jünglingsnamen  Tse-yuen  und  war  ein  Eingeborner
  von  Khiö-schui  in  Pö-yang.  Sein  Vater  Sieu  fasste  den  verborgenen ­
  Lichtglanz  der  Tugend  ulid  wohnte  auf  dem  Berge  Heng.
Lin  empfing  in  seiner  Jugend  das  Geschenk  wunderbaren  Festhaltens.
Er  kam  nach  Tschao  und  machte  den  Frühgebornen  Kin-kao  zu
seinem  Lehrer.  Dieser  übergab  ihm  den  Weg  der  geläuterten  Luft
und  des  vermehrten  Menschenloses.  Ferner  machte  er  den  Frühgebornen ­
  des  Geschlechtes  Kieu  von  dem  Berge  Hoa-schan  zu  seinem
Lehrer.  Dieser  übergab  ihm  die  Kunst  der  zurückkehrenden  Geister
'und  sprach:  Du  bist  ein  wahrer  Mensch.  Du  sollst  den  Weg  des
Wahren  erlernen.  —  Hierauf  wies  er  Lin  an  Kiuen-tse.  Dieser  hatte
Lin  nicht  sogleich  die  Entscheidungen  des  Wahren  kundgegeben.
Der  Friihgehorne  sprach:  Wenn  du  ernstlich  als  wahrer  Mensch
auf  der  Erde  auftreten  willst,  musst  du  früher  drei  Leichname  wegschaffen.
  —  Lin  erhielt  später  die  Entscheidungen  des  Weges  der
wahren  Menschen  des  purpurnen  Yang,  im  Ganzen  zweihundert  Gegenstände. ­
  Zuletzt  bewachte  er  das  ursprüngliche  Mennigroth,  die
Gemächer  der  Tiefen.  Die  wahren  Menschen  der  drei  Ursprünglichen
meldeten  es  nach  oben  durch  Wahrzeichen.  Lin  wurde  ein  wahrer
Mensch  der  mittleren  Berghöhe.

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