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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 63. Band, (Jahrgang 1869)

Die  Taolehre  von  den  wahren  Menschen  und  den  Unsterblichen.

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das  Buch  des  ursprünglichen  Wahren.  Ferner  übergab  sie  ihm  das
Jünglingspulver  des  kostbaren  Buches,  den  Anschluss  der  vier  Gegenden. ­

König  Mo  von  Tscheu  machte  Fische  und  Schildkröten  zu
einer  Brücke,  setzte  auf  ihnen  über  das  schwache  Wasser  i)  und
erstieg  den  Kuen-lün.  Auf  dem  Felde  des  ursprünglichen  Fruchtgartens, ­
  des  Thiergartens  Lang  hatte  er  eine  Zusammenkunft  mit
der  Königsmutter.  Er  sang  das  Lied  der  weissen  Wolken  des
Westens,  ritzte  zur  Erinnerung  eine  Schrift  in  Stein  auf  der  Höhe
des  Berges  Yen  und  kehrte  zurück.
Kaiser  Wu  von  Han  liebte  den  Weg  des  langen  Lebens.  Im
ersten  Jahre  des  Zeitraumes  Yuen-fung  (110  v.  Chr.)  bestieg  er  die
steile  Berghöhe,  haute  die  Erdstufe  des  Suchens  des  Wahren,  betete
und  gedachte  des  Weges.  Die  Königsmutter  bestieg  an  dem  siebenten
Tage  des  siebenten  Monats  den  Handwagen  der  purpurnen  Wolken,
bespannte  ihn  mit  den  gestreiften  neunfarbigen  Drachen.  Sie  trug
an  dem  Gürtel  die  Schrifttafeln  des  Wahren  des  Himmels,  sie  behängte ­
  den  Gürtel  mit  dem  diamantenen  geistigen  Siegel.  Die  Kleidung
aus  gelbem  goldgesticktem  Seidenstoff,  der  Glanz  des  Goldes  war
prachtvoll.  Sie  knüpfte  das  geschmückte  Band  der  fliegenden
Wolken.  Auf  dem  Haupte  trug  sie  die  Mütze  mit  Schnüren  des
frühen  Morgens  des  grossen  Wahren  des  Himmels.  Sie  trug  Schuhe
mit  Streifen  des  Paradiesvogels  aus  viereckigen  Rubinen.  Durch  das
himmelgleiche  Aussehen  verdunkelte  und  überragte  sie  die  Menschen
des  Zeitalters.
Sie  stieg  aus  dem  Wagen,  an  zwei  aufwartende  Mädchen  sich
haltend,  bestieg  ein  Bett  und  sass  mit  dem  Angesicht  nach  Osten
gekehrt.  Sie  befahl  den  aufwartenden  Mädchen,  Pfirsiche  zu  nehmen
und  damit  eine  Edelsteinschüssel  zu  füllen.  Als  es  sieben  Stücke
waren,  gab  sie  vier  dem  Kaiser,  damit  er  sie  esse.  Die  Mutter  selbst
ass  deren  drei.  Der  Kaiser  wollte  die  Kerne  aufheben  und  sie  pflanzen.
Die  Mutter  sprach:  Von  diesen  Pfirsichen  erhält  man  in  dreitausend
Jahren  eine  einzige  Frucht.  Wenn  man  sie  mit  der  Erde  in  Berührung
bringt  und  dünn  pflanzt,  so  wachsen  sie  nicht.

i )  Die  abgekürzten  Denkwürdigkeiten  von  Wei  sagen:  Der  schwächste  Gegenstand
der  Welt  ist  das  schwache  Wasser  des  Kuen-lün.  Es  kann  nicht  einmal  Gänsefedern ­
  tragen.
            
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