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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 63. Band, (Jahrgang 1869)

Die  Taolehre  von  den  wahren  Menschen  und  den  Unsterblichen.

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Der  Gebieter  der  drei  Ursprünge  des  grossen  Ungesclimückten
verleiht  die  Edelsteine  des  geistigen  Einklangs,  die  höchste  Luft  des
frühen  Morgens.  Desswegen  ist  das  Leben,  das  er  knüpft,  leer  und
enthält  weder  Glanz  noch  ßlüthen.  Die  Triebwerke  der  Schatten
sind  tief  und  trefflich  ohne  göttliche  Anordnung.  Im  Umkreise  des
Weges  des  breiten  Lichtes  athmen  die  neun  Ursprünglichen.  Ehe
sie  die  wunderbare  Gestalt  angenommen,  treffen  sie  auf  die  Wesen.
Sie  entsprechen  dem  Gefrieren  und  dem  Gehundensein  des  grossen
Höchsten.
Das  Buch  der  vier  glänzenden  Edelsteine  des  grossen  Höchsten
sagt:
Der  Weg  der  Wahren  und  Unsterblichen  macht  das  Ohr  und
das  Auge  zu  Vorgesetzten.  Bei  ausschweifender  Lust  ist  das  Auge
verdunkelt.  Bei  weiter  Liehe  ist  das  Ohr  verschlossen.  Diese  zwei
Krankheiten  kommen  aus  der  Mitte  und  laufen  nach  aussen.  Es  ist
nicht  der  Fall,  dass  man  wieder  etwas  anderes  hat.  Jetzt  heisst  man
Scharfhörigkeit  und  Scharfsichtigkeit  leichter  werden,  nur  führt  man
es  nicht  aus.  Man  muss  das  Herz  waschen,  die  Gedanken  lostrennen,
bannen  Ausschweifung  und  Begierde.  Dieses  ist,  was  man  nennt:
seinen  Anfang  hochachten.  Wer  den  Nutzen  bewahrt  an  den  beiden
Thorwarten,  den  Durchgang  eröffnet  an  den  neun  Thoren,  besucht
den  Saft,  die  Kugeln  von  Schlamm,  tritt  in  die  Reihe  der  höchsten
Wahren.  Den  Durchgang  sehen  in  grosser  Ferne,  hören  auf  die  abgerissenen ­
  Klänge,  dies  ist  der  hohe  Weg  der  Wahren  und  Unsterblichen. ­
  Es  ist  nicht  bloss  die  Schärfung  der  Augen  und  Ohren.
Der  Perlensack  der  drei  Tiefen  sagt:
Die  in  Stein  gegrabene  verborgene  Inschrift  der  erhabenen
höchsten  Reinheit  der  Edelsteine  lautet:  Der  Berg  der  Hauptstadt
Fung  liegt  im  Norden.  In  ihm  befindet  sich  eine  hohle  Tiefe.  In  der
Tiefe  befinden  sich  sechs  Paläste.  Wer  diese  Inschrift  an  der  nördlichen ­
  Wand  des  Palastes  niederschreibt,  ordnet  und  beschränkt
sämmtliche  Übel,  er  heisst  sie  nicht  bedrücken  das  geborene  Volk.
—  Ein  Lernender  konnte  mit  dieser  in  Stein  gegrabenen  Schrift  den
Gürtel  behängen.  Das  nördliche  Fung  war  der  Name  der  Niederlassung. ­
  Er  erwog  den  höchsten  Befehl  in  dem  südlichen  Palaste  und
wurde  einer  der  wahren  Menschen  daselbst.
Das  Buch  des  grossen  Friedens  sagt:
            
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