222
P f i i m a i e r
goldenen Platten sind die Ehrennahmen sämmtlicher fliegenden Unsterblichen
eingegraben. Man sagt ferner: In dem Reinen der Edelsteine
befindet sieh der Vorhof des grossen Lichtes. Es ist der Ort,
wo die Wahren der Edelsteine lustwandeln und Feste begehen.
Der Ort, wo die neun Wahren, der Oberherr der Unsterblichen,
der höchste Kaiser, der den Verboten Vorgesetzte Gebieter die
Schärpe waschen, ist der Teich der Kaiserströmungen.
Der oberste ursprüngliche Gebieter des grossen Einzigen ist
der Vorsteher der zehntausend Unsterblichen. Er ist vorgesetzt der
wahren Luft der zehntausend Berghöhen. Der wahre Mensch des
grossen Höchsten schreitet auf dem Wege der fünf Sterne und
bewerkstelligt dadurch das Niedersteigen in das innere Haus.
Das Buch der grossen Tiefen sagt:
Das bochrothe Fenster der rothen Feste ist die abgeschnittene
Grenze des höchsten Reinen. Es erging ein höchster Befehl für ein
Wohnhaus des Inneren, für eine kostbare Halle der drei Wahren.
Die wahren Menschen des höchsten Reinen haben die Leitung
als grosse Vorsteher der Pferde für die Unsterblichen, als Lehrer der
Vorschriften für das lange Leben. Sie besteigen den dem grossen
Kaiser geweihten Berg des (Flusses) Thsang-Iang. In den beiden
Edelsteinhöhlen der Erdstufe der Thaltiefen trinken sie zum Vergnügen
den Saft der purpurnen glänzenden Pflanze der Unsterblichen.
Die das Leben verlängern, dem göttlichen Geiste Bestand
geben, sind die Freunde der Berge und Gewässer. Menschlichkeit
und Wissen, Bewegung und Ruhe sind es, woran sie sich halten.
Wer sich an Menschlichkeit hält, hat Ruhe und dabei Langjährigkeit.
Wer sich an das Wissen hält, hat Bewegung und dabei Freude.
Man muss die Schrifttafeln hinwerfen, den Namen darreichen, bewirken,
dass Menschlichkeit und Wissen sich ansammeln. Man hat
bochrothe Schrift, weisse Schrifttafeln und schafft die Aufzeichnungen
zu dem grossen Reinen. Man nimmt den Ofen hervor und
senkt die Hände zu Boden. Mit grünem Papier und grünen Seiden-