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26, Mahaväkya. 27, Gopdlatapana. 28, Krsna. 29, Hayagrfva,
30, Dattätreya. 31, Gäruda; ist: „0 Götter, mögen wir heilbringende
Worte vernehmen mit unsern Ohren“ u. s. w.
Mehrere der wichtigsten Upanisads sind schon in Text und
Übersetzung erschienen. Von vielen, die noch nicht herausgegebea
worden sind, hat Web er in seinen so werthvollen „Indischen Studien“
sehr sorgfältige und lehrreiche Analysen gegeben, auf die wir verweisen.
2. Das Wort guna wird gewöhnlich übersetzt mit „Eigenschaft“,
passender aber mit „Grad materieller Existenz“; guna ist
gleichfalls hier im Text nicht eine Eigenschaft des Dinges ohne
Bewusstsein, sondern die drei guna bilden sein wirkliches Wesen.
Eine guna kann folglich, da sie die Quelle aller abgeleiteten materiellen
Existenz ist, nur durch ihre Wirkungen erklärt werden.
Lassen gibt diese drei modi der Existenz mit -essentia, impetus und
caligo. Colebrooke sagt darüber Folgendes (Mise. Ess. p. 1S9): das
Sankhya, so wie andere philosophische Systeme, beschäftigen sich
viel mit Betrachtung der drei guna oder Eigenschaften, wenn in der
That „Eigenschaft“ die richtige Bedeutung des Wortes ist, denn
nach dem Scholiasten des Kapila bedeutet es nicht Eigenschaft, sondern
Wesenheit oder Substanz, eine Modification (modus), welche
die Seele fesselt, dies stimmt mit einer andern Bedeutung des Wortes
guna „Fessel“, „Strick“. Die erste und höchste der drei guna ist
„Güte“ (sattva). Sie erleichtert, erhellt, ist von Vergnügen und
Glück begleitet, und Tugend ist in ihr vorherrschend. Sie ist im
Feuer überwiegend, wesshalb auch die Flamme und die Funken nach
oben steigen. Wenn sie im Menschen reichlich vorhanden ist, wie
dies bei Wesen einer hohem Ordnung sich zeigt, so ist sie die Ursache
der Tugend. — Die zweite oder mittlere guna ist ragas oder
tegas, „Leidenschaft, Unreinheit“. Sie ist thätig, drängend veränderlich,
von Übel und Elend begleitet. In der Luft ist sie vorherrschend,
weshalb der Wind sich zur Quere bewegt. In lebenden Wesen ist
sie die Ursache des Lasters. — Die dritte und unterste guna ist tamas,
„Finsterniss“, sie ist schwer und verhindernd, von Kummer, Trägheit
und Täuschung begleitet. Sie ist vorherrschend in der Erde und