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P f I z m a i e r
Im dritten Jahre des Zeitraumes Kien-wu (27 n. Chr.) richtete
Fung-I, der „den Westen erobernde“ grosse Heerführer, einen heftigen
Angriff gegen Li-wei und Li-yö in Tschin-thsang und brachte
ihnen eine grosse Niederlage hei. Dieselben flohen nach Han-tsclning.
Im fünften Jahre des Zeitraumes Kien-wu (29 n. Chr.) wurden
Yen-tsin und jj| Tien-jung durch Han geschlagen
und kamen als Flüchtlinge nach Schö.
Der hier genannte Yen-tsin führte den Jünglingsnamen
Schö-ya und stammte aus Nan-yang. Derselbe hatte zuerst in Hantschung
zu den Waffen gegriffen und dieses Land besetzt gehalten.
Zugleich verfügte er über Streitkräfte im Westen des Grenzpasses.
Seine im Westen des Grenzpasses befindliche Macht wurde jedoch
geschlagen, zerstreute sich und gelangte fliehend nach Nan-yang, wo
sie mehrere Districte durchstreifte. Tien-jung war ein Eingeborner
von Jü-nan und hatte in I-ling zu den Waffen gegriffen. Von dort
sich umwendend, plünderte er Provinzen und Districte, indess seine
Heeresmenge aus mehreren zehntausend Menschen bestand. Sowohl
Yen-tsin als Tien-jung vereinigten sich mit lUj)Thsin-fung, der
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jedem eine seiner Töchter zur Gattin gab. Nach der Niederlage
Thsin-fung’s stellte er sich unter dem Schutz Kung-sün-scliö’s. Dieser
ernannte Yen-tsin zum grossen Vorsteher der Pferde und zum
Könige von Jü-ning. Tien-jung wurde von ihm zum Könige von YJkiang
ernannt.
Im sechsten Jahre des Zeitraumes Kien-wu (30 n. Chr.) entsandte
Kung-sün-scho den König Tien-jung und den Heerführer Jinmuan
mit dem Aufträge, aus dem Passe des Stromes auszutreten und
in die Gegend zwischen Lin-tsiü und I-ling 1 ) hinabzuziehen. Da-*)
Die Denkwürdigkeiten des Reiches Hoa-yang sagen: Zwischen Pa und Tsu fanden
gegenseitige Angriffe statt, wesshalb inan einen Pass des Stromes (kiang-kuan)
in Stand setzte. Derselbe befand sich ehemals in der Gegend der Feste Tschi-kia
(die Feste des rothen Panzers). Später wurde er an die südliche Uferhöhe von
Kiang-tseheu, gegenüber der Feste Pe-ti (die Feste des weissen Kaisers) verlegt.
Die alte Versperrung befand sich im Süden des späteren Districtes Fö in Kueitscheu.
Lin-tsiü ist der Name eines Districtes und Lehenfürstenthums in der
Provinz des Südens. Die alte Feste dieses Districtes befand sich im Nordwesten
des späteren Districtes Tang-yang in King-tscheu. I-ling ist ein District der
Provinz des Südens, der spätere District Hiä-tscheu. Die alte Feste desselben
befand sich im Nordwesten dieses späteren Districtes.