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Pfizmaier
selbe brachte ihnen eine grosse Niederlage bei und schlug sie in die
Flucht. Die Macht und das Ansehen Kung-sün-schö's gewannen hierdurch
an Verbreitung.
Der die Stelle eines „verdienstvollen Richters“ bekleidende
pjt'i Li-hiung sprach zu Kung-sün-schö Folgendes: Gegenwärtig
sind die vier Meere in Aufruhr, der gemeine Mann kommt ungelegen
mit seiner Berathung. Du, o Heerführer, schnittest ab und
hältst besetzt ein Land von tausend Weglängen, das Zehnfache des
Landes der Könige Thang und Wu '). Wenn du emporreissest die
Tugend der Macht und sie wirfst auf die Ritzen des Himmels 2 ) , so
kommt die Beschäftigung eines oberherrlichen Königs zu Stande.
Man sollte verändern Name und Benennung , um niederzuhalten die
hundert Geschlechter. — Kung-sün-schö sprach: Ich habe ebenfalls
darüber nachgedacht. Deine Worte fördern meine Absicht. — Hierauf
liess sich Kung-sün-schö zum Könige von Scho einsetzen und erwählte
Tsching-tu zu seiner Hauptstadt.
Das Land von Scho war fruchtbar und reich , die Streitmacht
auserlesen und stark. Die vorzüglichen Männer und gemeinen Menschen
der fernen Gegenden kamen häufig herbei und unterwarfen
sich. Die Gebieter und Ältesten der südwestlichen Fremdgebiete
Kiung und Tsö erschienen mit Tribut und Geschenken. Li-hiung
sprach wieder zu Kung-sün-schö:
„Jetzt herrscht in dem Lande des Ostens der Berge Hungersnoth,
die gemeinen Menschen verzehren sich gegenseitig als Speise.
Die Festen und Städte, über die durch das Kriegsvolk Niedermetzelung-
und Zerstörung ergangen, sind Erdhügel und Trümmerhaufen.
Die bewässerten Strecken des Landes Scho messen tausend Weglängen,
Boden und Scholle sind fruchtbar und fett. In ihm ist es , wo
Früchte jeglicher Art wachsen, wo man ohne Getreide sich sättigt 3 ).
*) Mei-sching sagt in seiner Vorstellung an den König von U: Das Land der Könige
Thang und Wu betrug nicht mehr als hundert Weglängen.
2 ) Die Zwischenräume der Zeiten des Himmels.
3 ) Das bilderlose Gedicht auf die Hauptstadt von Scho sagt: An den Thören des
Volkes gibt es Citronengärten. — Es sagt ferner: Melonenfelder, Yamhütten. —
Das Buch der früheren Han sagt: Tsö-wang-sün sprach: Ich habe gehört, dass
auf den bewässerten Strecken an dem Fusse des Berges Min Zehrwurzel wächst.
Bis zu dem Tode leidet man daselbst keinen Hunger.