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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 62. Band, (Jahrgang 1869)

Die  Aufstände  Wei-ngao’s  und  Kung-siin-schö’s.

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seinem  Uebertritte  empfahlen  ihn  sowohl  Tu-lin,  der  grosse  Vorsteher
der  Räume  und  Vorsteher  des  Richtigen,  als  Ma-yuen  ,  der  Grosse
der  grossen  Mitte.  Er  erhielt  die  Stelle  eines  das  Land  Kiang  beschützenden ­
  Hiao-wei  und  beruhigte  als  solcher  in  Gemeinschaft
mit  Lai-hi  das  zur  Rechten  von  Lung  liegende  Gebiet.
Schiin,  der  Sohn  Wei-ngao’s,  begab  sich  im  achtzehnten  Jahre
des  Zeitraumes  Kien-wu  (42  n.  Chr.)  mit  einigen  zehn  Reitern,
die  seine  Gäste  waren,  auf  die  Flucht  und  zog  nach  Hu.  In  Wu-wei
angekommen,  wurde  er  gefangen  und  hingerichtet.

Kung-sün-schö.
Kung-sün-scho  führte  den  Jünglingsnamen  -J-Tse-yang
  und  stammte  aus  Meu-ling  in  Fu-fung.  Zu  den  Zeiten  des
Kaisers  Ngai  wurde  er  durch  den  Schutz  seines  Vaters  ein  Leibwächter ­
  i).  Später  wurde  sein  Vater,  dessen  Name  Jin,  Beruhiger
der  Hauptstadt a )  für  Ho-nan  ,  worauf  Kung-sün-scho  den  Ältesten
von  Tsing-schui  s)  im  Amte  ersetzte.  Weil  Kung-sün-scho  noch  jung
war,  schickte  Jin  die  Zugesellten  unter  dem  Thore 4 ),  damit  sie  seinem ­
  Sohne  zu  dem  Amte  folgen.  Nach  einem  Monate  verabschiedeten
sich  die  Zugesellten,  kehrten  heim  und  machten  Jin  die  Anzeige  mit
den  Worten:  Scho  ist  nicht  derjenige,  der  auf  den  Unterricht  wartet. ­
  —  Später  erhielt  Kung-sün-scho  in  Berücksichtigung  seiner  Fä-1

 )  Die  Geschichte  der  östlichen  Warte  sagt:  Gegen  das  Ende  der  Zeiten  des  Kaisers
Tsching  wurde  Jin,  der  Vater  Kung-siin-schö’s,  ein  aufwartender  kaiserlicher
Vermerker.  Durch  seinen  Schutz  wurde  sein  Sohn  ein  Hausgenosse  des  Nachfolgers, ­
  erhielt  nach  und  nach  einen  grösseren  Gehalt  und  wurde  zuletzt  Leibwächter. ­

2 )  Thsin  schuf  das  Amt  eines  Beruhigers  der  Provinz.  Derselbe  war  der  Streitmacht
vorgesetzt,  hatte  Raub  und  Mord  hintanzuhalten  und  nahm  die  Verbrecher  gefangen. ­
  Kaiser  King  gab  ihm  den  veränderten  Namen  „Beruhiger  der  Hauptstadt“.
Der  Gehalt  dieses  Angestellten  betrug  zweitausend  Scheffel.
3 )  Der  District  Tsing-schui  gehörte  zu  der  Provinz  Thien-schui.  Derselbe  ist  der
spätere  District  Thsin-tscheu.
In  den  Landstrichen  und  Provinzen  wurden  die  Zugesellten  der  Ämter  von  den
Obrigkeiten  an  der  Stelle  Anderer  ernannt.  Sie  wohnten  immer  unter  dem  Thore,
daher  ihre  Benennung.

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