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P f i z m a i e r
den Männer eine Gesandtschaft übernehmen und, indem sie hin und
zurückreisten, Wei-ngao durch Zureden bewegen, an dem Hole einzutreten,
wobei er ihm eine ansehnliche Ehrenstufe bewilligte. Weingao
wollte sich nicht im Osten anreihen. Er schickte einen Gesandten,
durch den er in Ausdrücken der grössten Bescheidenheit vortragen
liess, dass er Verdienste und Tugend nicht besitze, dass er
auf den Frieden und die Feststellung der vier Gegenden warte, um
abtreten und hinter das Thor seiner Gasse sich verbergen zu
können.
Im fünften Jahre des Zeitraumes Kien-wu (29 n. Ohr.) schickte
der Kaiser nochmals Lai-hl mit dem Aufträge, Wei-ngao zu bereden,
dass derselbe seinen Sohn an den Hof schicke und in dem Inneren
aufwarten lasse. Wei-ngao hatte erfahren, dass Lieu-yung und Pengtschung
bereits geschlagen und vernichtet worden. Er schickte daher
seinen ältesten Sohn Siün, der in Gefolge Lai-lii's sich zu
der Thorwarte begab. Der Kaiser ernannte Siün zum Hiao-wei der
Reiter von Hu 1 ) und zum Lehensfürsten von Tsiuen-kiang =). Allein
Wei-ngao achtete auf Wang-yuen und Wang-tsie, welche immer
der Meinung waren, dass man hinsichtlich des Gelingens oder Fehlschlagens
in der Welt noch nichts wissen könne. Sie wünschten
nicht, dass er mit den inneren Angelegenheiten selbstständig sich
befasse. Wang-yuen erklärte sich hierauf gegen Wei-ngao mit folgenden
Worten:
„Einst hatte Keng-sehi seine Hauptstadt im Westen, die vier
Gegenden antworteten ihm gleich dem Wiederhalle. Die Welt, zu
ihm aufblickend, nannte ihn den grossen Frieden. Eines Morgens
ward er geschlagen und erfuhr den Einsturz. Du, o grosser König,
hast beinahe nichts, was du. hinstellen könntest. Jetzt aber ist im
Süden Tse-yang, im Norden ist Wen-pe. An den Strom, an den Seen,
an dem Meere und den Berghohen sind Könige und Fürsten zehn an
der Zahl s). Dass du jedoch herbeiziehen willst die Reden eines Ge-D
Die Würde eines Hiao-wei der Reiter von Hu war durch Kaiser Wu von Han
geschaffen worden. Der Gehalt eines solchen Angestellten betrug eintausend
Scheffel.
3 ) Tsiuen-kiang-heu, der in das Reich Kiang Einschnitte machende Lehensfiirst.
3 ) Um diese Zeit hatte sich Tschang-pu in Tsi festgesetzt. Tung-hien war an dem
östlichen Meere aufgestanden. Li-hien vertheidigte sich in Schii. Lieu-yü hatte
seinen Wohnsitz in Tschui-hoei. Kiao-kiang, Tscheu-kien, Thsin-fung und andere
hielten jeder für sich einen Landstrich oder eine Provinz besetzt.