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P f i z m a i e r
brachte in Zorn den höchsten Kaiser. In seiner Widersetzlichkeit
entstellte er den Schmuck der Schrift und machte daraus glückliche
Vorbedeutungen*). Er verspottete die Ehrwürdigkeit der Götter 2 ).
Er besang in Liedern Unglück und Verderben s ). Das Bambusrohr
von Tsu und Yue reicht nicht hin, um darauf seine Übelthaten zu
schreiben 4 ). Dies ist, was die ganze Welt deutlich gehört und gesehen
hat.“
„Indem man jetzt bei den Entwürfen die beiden äussersten
Enden erhebt, verkündet man es den Angestellten und dem Volke.
Der Himmel ist nämlich der Vater, die Erde ist die Mutter 5 ). Die
entsprechenden Zeichen von Glück und Unglück, ein jedes steigt je
nach den Unternehmungen hernieder. Mang weiss dieses genau, aber
er stösst im Dunkeln an das Verdeckte und berücksichtigt nicht die
grossen Vermeidungen. Er bringt Lüge und Verwirrung in die Künste
des Himmels, er zerrt herbei die Geschichtschreiber und die Überlieferungen
«).“
1 ) Ein Sturmwind zerstörte die von Wang-mang errichtete Halle des Edelsteinthaues.
Der Sturm entwurzelte ferner einen zehn „Umfassungen“ messenden Ulmbaum
im Osten des Teiches der Halle Tschao-ning. Wang-mang sagte: Wenn ich über
die Abbildung der Unsterblichen der purpurnen Seitenthiiren nachdenke, so ist
es der Wille des Himmels, dass ich einen Nachfolger einsetze und dessen Namen
richtig stelle. — Er ernannte daher seinen Sohn Lin zum Nachfolger und hielt jenes
Ereigniss für eine glückliche Vorbedeutung.
-) Neben dem Manne, der sich mit dem Dienste der Unsterblichen befasste, befand
sich ein „Fürst mit weissem Haupte“, der in ein grünes Kleid gehüllt war. Wangmang
sagte: Der erhabene Ahnherr, der Oheim Tse-kiaö, will mir entgegenziehen.
*) Wang-mang verfasste die Tafel der für den Himmel bestimmten Meldung. In der
selben legte er in tausend Worten seine Verdienste dar. Wer den Text der
Tafel hersagen konnte, wurde zum Leibwächter ernannt, indem man den früheren
Inhaber dieser Stelle entfernte. Auf diese Weise waren zuletzt fünfzig Menschen
befördert worden.
*) In dem Buche der früheren Han sagt Tschü-kuang-schi : Das Bambusrohr der
südlichen Berge reicht nicht hin, um alle meine Worte aufzunehmen. — Weil es
in Tsu und Yue viel Bambusrohr gibt, nennt Wei-ngao in der angeführten Stelle
die Namen dieser Länder.
5 ) Das Buch der Schang sagt: Der Himmel und die Erde sind der Vater und die
Mutter der zehntausend Dinge.
<*) So oft Unglücksfälle sich ereigneten, führte Wang-mang die Geschichtschreiber
und Überlieferungen an, indem er in sie Stellen einschob. In dem Buche der
früheren Han sagt Thsui-fa, Lehensfürst von Schue-fu, zu Wang-mang : Wenn in
den Gebräuchen der Tscheu, ferner in dem Frühling und Herbst und in dem Werke
des Geschlechtes Tso grosses Unglück sich ereignet, so weint man, um es nieder-