Die Präfixe mit vocalischem und gutturalem Anlaute etc.
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Gyarun auch einen allgemeineren Gebrauch als Verbalpräfix voraussetzen
zu dürfen. Im Barmanischen sind beide Verwendungen nachweisbar,
die wenigen Bildungen aber nur mehr lexicalisch. Der
adjectivische Gebrauch wird aus folgender Zusammenstellung nach
Ilodgson's und Bobinsons Vocabularien ersichtlich:
rund (Gyar.) ka. larlar, (Kac.) gi-diri lu lu.
viereckig (Kac.) go-ron biri, (Ar. N.) lca. kem dai da.
alt (vom Alter) (Kac.) gu. rasa, (Ar. N.) ga. ci pau da, (Garo)
ge. tcam.
jung (An. N.) ka. sa.
alt (Kac.) gu. Jam, (An. N.) ka. so.
neu (Kac.) gu. dain, (An. N.) ka. sa, (Ar. N.) ka. ci. ba. da,
(Garo) ge. tat, (Kac.) ga. dan, (Mik.) a. ka. mi, (Anam.) ien,
(Thai) mei~.
reif (Gyar.) ka. sman, (Kac.) go. mon (Bodo) ga. man, (Mik.)
Ice. men, (Ar. N.) ka. me. va. da, (Brahmu) ki min, (Mijh. M.)
ka. sum (Anam.) com.
roh (Kac.) gu. thuü, (Bodo) ga. tliari.
süss (Gyar.) kam. Aar, (Bodo) ga. doi.
sauer (Gyar.) ka. ccur, (Bodo) ga. pha, ga. kho'i.
bitter (Gyar.) ku. ccek, (Bodo) ga. khä, (Mon.) ka. tan.
Am ausgedehntesten ist der Gebrauch des Präfixes ka im Karen,
namentlich im Sgau-Dialekte, wo es, neben der beschränkteren Verwerthung
zur Bildung von Adjectiven, vorzugsweise und allgemein
vor Verbalstämmen aultritt und diesen die Beziehung auf die Zukunft
verleiht. Wo ka im Sgau-Dialekte neben Pgho mo „wollen“ als
Charakteristik des Futurums fungiert, lallt es mit dem in gleicher
Weise verwendeten Verbum „haben“ in den romanischen Sprachen
zusammen: ya. kn.-ma „ich werde thun“ — „ich habe zu thun“,
je ferai, io färb.
ka. doi „mit den Fingern kratzen“, doi „Finger“.
ka. Id „schwärzlich“, lä „blau“.
ka. -na „hören (spitzen)“, -na „spitzig“.
ka. no,_ „zittern“, vgl. Thai kd. nök~ id.
ka. o „hohl, hohl sein“, o „Höhlung, hohl“.
ka. si L „das Wissen, Wissenschaft“.
ka ya „allseitig“, ?/«' „überall“.
ka-yau „lang, entfernt“, (Kham.) -yau „lang“.
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