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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 61. Band, (Jahrgang 1869)

Die  Präfixe  mit  vocalischem  und  gutturalem  Anlaute  etc.

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fühlend?“  (  no'  „jener“,  tsäft,  Fragepartikel),  ko'  (se.  byet)  (er)
„ist  es“.
Anmerkung.  Der  Werth  „da  sein,  vorhanden  sein“  ergibt  sich
aus  Verbindungen  wie  da-ko'  „es  ist  schon“,  hvak  ko t  „es  ist  vielleicht“, ­
  cun  ko'  „auch  sein“,  neu  ko'  „wenn  ist“,  Hsärl  ko'  „es  ist
nicht“.
In  den  (ihrigen  Sprachen  ist  ko'  zum  unselbstständigen  Präfixe
herabgesunken,  das  im  Gebrauche  sowohl  des  Gutturals  wie  des
Vocales  schwankt  und  im  Tibetischen  nur  mehr  als  conventionelles
diakritisches  Schriftzeichen  fortgeführt  wird.  Aus  demselben  Grunde
ist  auch  der  äussere  Unterschied  zwischen  diesem  und  den  aus  kai'
und  kon  entwickelten  Präfixen  verschwunden.
Im  Thai  ist  ko'  zu  kä  geworden,  dessen  Guttural  durch  Rückwirkung ­
  zu  Ich  aspiriert  werden  kann  •),  häutig  auch  ein  anorganisches
r  (kr)  zu  sich  nimmt,  während  der  gleichfalls  dem  Wechsel  unterworfene ­
  Vocal  mitunter  nasaliert  (kam  —  kä)  erscheint.  Der  Gebrauch
beschränkt  sich  auf  Nominal-  und  Verbalstämme,  welche  folgende
bald  attributive,  bald  prädicative  Bildungen  liefern:
kä  'seh  „wohlklingend“.
kä.  'sen  „verwandt“.
(krä)  kä.  can~  „hell“.
(krä)  kä.  L dari  „hart“.
kä.  l be  „eben“.
kä.-choi  „schön“.
kä.  prok~  „beschmutzt“.
kä.  mva  „verdunkelt“.

kä.  diet  ]
kä.  to  „weit,  erwachsen“,  to  id.
kä.  null  „gewiss“.
kä.  nun  „ähnlich“.
kä.  -chän  „dicht,  drängen“,
(krä)  kä.  ’san  „angenehm,  sich  ergötzen“.

*)  Die  Schreibung  mit  g  (kfi)  ist  nur  Missbrauch.
            
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