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In anderen Sprachen des Stammes, wie im Karen, Barmanischen,
ist ft« — kai' lexikalisch mehr weniger beschränkt und wird überhaupt
nur in Fällen gebraucht, wo im Anamitischen kai eintreten
würde.
Griffel zum Schreiben (Karen, Sgau) ka. ne, barm. ka. nit.
Einzäunung (Karen, Sgau) ka ro, (Pgho) ka vorn .
Bogen (Karen, Sgau) L kha li, (Pgho) L kli. li.
Bohrer (Karen, Sgau) ka. pu, ka. pä.
Brot (Karen, Sgau) ft/t. li, (Sonpa) h. li, (barm.) Ilie.
Schiff (Karen, Sgau) ka. bau, (Pgho) ka. bam.
Spinnrad (Karen, Sgau) L ka. ha.
Haken des Elephantentreibers (Karen, Sgau) ka. rei, (Pgho)
ka. reim.
Ausserdem findet sich dieser Werth des gutturalen Präfixes
noch in der Stellung vor den Zahlwörtern.
Eins (Garo) go. sa, (Karen, Pgho) ka. du, (Mijh. M,) ft. mo.
Zwei (Garo) ftt. ni, (Ta. yin. M.) ka. yirl, (Mijh. M.) ka. nin.
Drei (Garo) ftt. tham, (Ta. yin. M.) ka. con, (Mijh. M.) ka. can.
Vier (Ta. yin. M.) ka. p. rei, (Mijh. M.) kam. bum.
Fünf (Mijh. M.) ft«, lei.
Sechs (Mijh. M.) ka. tham.
Eben so im Sgau Karen -ka. ya 100, ka. tho. 1000, ka. Ia~
10,000, ka lau 100,000.
Auch das stumme tibetische g ('1) und die Nebenformen ft ('l)
und li (^) sind in analogen Bildungen hieher zu beziehen, da die
Identität derselben mit ka, kai' in die Augen fällt, wenn man folgende
sich deckende Derivate zusammenstellt. Anamitisch kai sau „das
Gestirn“ ist tibetisch g. za. id., dem anamitischen kai dok~ „Unheil,
Gift“ entspricht tibetisch g. dug. pa id., Kassia diin „Baumstamm“
kehrt im tibetischen g. dun id. wieder und mit Kumi kani „Himmel“
stimmt tibetisch g. nam id. Ebenso decken sich ka. und g in den
Zahlformen von 1 bis 3; Karen go. sa — tibetisch g. cig 1, Garo ka. ni,
Mijh. M. ka nin — tibetisch g. nis 2, Garo ki tham, Ta yin. M. ka.
con, Mijh. M. ka. can — tibetisch g. sum 3.
Analog muss auch das Präfix in folgenden und ähnlichen Bildungen
hieher gehören:
g. dos „die Fessel“.
• „ „der Mast“.