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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 61. Band, (Jahrgang 1869)

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Roller

Naga  so  po  >)  gha  cliines.  (Kv.  T)-sm»  (H.  K.)-sui,  T  cui,  und  in
Verbindung  mit  einem  bestimmteren  Ausdrucke  des  Indefinitums,
Naugon  Naga  si  rau,  Magar  sü  ra,  Kacari  se  re  (Hodgson),  sii-r
(Rob.),  Bodo  cu-r,  Teiisa  Naga  si  ne,  Lambichon  se  oii,  Ruiiclienbun
  sa-n.  Barmanisch  a.  blie  „was?  welches?“  Karen  (Pgho)  bei'
„was?  wie?“
3.  Vor  Verbalstämmen.  Hier  dient  es  zur  Bildung  der  Nomina,
indem  die  Aussage  —  der  Zustand  oder  die  Thätigkeit  —  auf  den
durch  an  bezeichneten  Gegenstand  bezogen  werden.  Die  abgeleiteten ­
  Formen  entsprechen  den  Parlicipien  der  altaischen  semitischen ­
  und  indogermanischen  Sprachen  und  bezeichnen:
aj  den  Agens.  So  bildet  das  Khamti  das  Participium  seiner  Tempora ­
  durch  Vorsetzung  von  an  vor  den  mit  dem  Zeitexponenten
versehenen  Verbalstamm:  an  hin  „essend,  wer  isst“  von
hin  „essen“.  Gleichen  Werth  zeigt  auch  Thai  an  r lua  „das
Übergebliebene“  von  'lua  „übrig  bleiben“  =  Anam.  lüa  —  tibetisch ­
  lus.  pa.  Ebenso  unbestimmt  ist  Karen  (Pgho)  a.  thu L
a.  -tiiau  —  (Sgau)  a.  thu,_  a.  -tau  „reich“,  (Pgho)
a.  6m,  a.  thi"  —  (Sgau)  a.  hu,_  a.  ti  „die  Verwandten“  von
bu,_  „nahe  sein“;  (Pgho)  a.  pe L  a.  po'  =  (Sgau)  a.  pri
a.  pro,_  „etwas  Kleines,  Kleinigkeiten“  (Pgho)  pe'  po  =  (Sgau)
pri  pro x  „klein  sein“;  oder  bermanisch  a.  sari  „lebendig,
beweglich“  von  sari  „lebendig  sein“,  a.  se  „todt,  unbeweglich“
von  se  „sterben“  ;  a.  yan  „zahm“  von  yan  „zahm  sein“  a.  Ihun
(gesclir.  a.  Ihvan)  „überaus“  von  Ihun  „übertreffen“,  a  phvg
„passend,  angemessen“  von  phvg  „passen“.
6.  Das  Object  i.  e.  das  Subject  des  passiv  gefassten  Verbalbegriffes. ­
  Barmanisch  a-si  „der,  die,  das  Bekannte“  von  si  „kennen“.
Hierauf  beruht  der  ausgedehnte  Gebrauch,  den  mehrere  Sprachen ­
  (Lepca,  Manipur,  Mikir,  Namangiya  Naga,  Beteli,  Thadau  etc.)
von  an  (a)  vor  Adjectiven  und  Adverbien  machen.  Um  die  prädicative
  Auffassung,  die  dieser  Anwendung  zu  Grunde  liegt,  hervorzuheben, ­
  tritt  im  Thai  zwischen  das  Nomen  und  das  nachgesetzte
Adjectiv  gern  das  Verbum  substantivum  pen:  me'-näm.  pen  an  (n)
yai~ L hvan,  „ein  grosser,  breiter  Strom“  (ein  Strom,  seiend  gross
(und)  breit);  bhanan  an  (jjj  sua  sae  „ein  getreues  und  wahres

po  =■  tib.  pho  =  Thai  phva  „der  Gatte,  der  Mann“.
            
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