Die Präfixe mit vocalischem und gutturalem Anlaute ete.
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a~.
Unter dieser Bezeichnung fasse ich zwei, ihrem Ursprünge
nach wesentlich verschiedene Präfixe zusammen, von denen das eine
nominalen das andere verbalen Werth besitzt. Beide erscheinen
in jenen Sprachen, welche die Etymologie derselben erkenen lassen,
unter der Form an (en). Der auslautende Nasal fällt in den meisten
Sprachen, namentlich in dem nominalen Präfixe fort, oder ist doch
auf gewisse Anlaute des Stammes, mit dem das Präfix in Verbindung
tritt, beschränkt. Doch kann auch der umgekehrte Fall eintreten,
dass der Nasal sich behauptet, während der vocalische Anlaut spurlos
verschwindet oder sich blos als „Stimmlaut“ 1 ) geltend macht. Der
Vocal kann die ganze Stufenleiter, von der hellsten bis zur dunkelsten
Aussprache durchlaufen, wobei entweder der Anlaut des Stammes
oder dessen Vocal bestimmend wirken, so dass der Wechsel innerhalb
derselben Sprache eintritt, oder, ohne erkennbaren äusseren
Einfluss, eine bestimmte Lautung constant erscheint, und als selbstständige,
spraehgemässe Weiterbildung der ursprünglichen Aussprache
zu betrachten ist.
A. Nominales a".
Diese Form des Präfixes ist die verbreitetste, indem sie nicht
nur den meisten einsilbigen Sprachen, die chinesische und anamitische
ausgenommen, gemeinsam zukommt, sondern auch weit über
die Grenzen des Stammes hinausreicht. Ihre etymologische Bedeutung
tritt deutlich im Thai hervor, wo an »Ding, Wesen“ die allgemeinste
Numeralpartikel bildet, die überall da zur Anwendung
kommt, wo die übrigen speciellen ausgeschlossen sind.:
io an 'nun, „Tisch (e), ein Ding, — ein Tisch“, tibetisch s-teg-s
[aus togs statt tvags, mit reflectiertem i des chin. (H. K.
iolt. id.) dei dam ni khi'än „Feld(er) wie viel(e) Ding(e) hast du
bestellt? wie viele Felder hast du bestellt?“
-di an-ni „Ort(e) dieses Ding — dieser Ort“.
*) H. J. Jaeschke, Über die Phonetik der tibetischen Sprache in den Monatsberichten
der k. preussischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, März 1867, p. 165.