Lnurentii Vallae opuscula tria. II.
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seiner ehrenvolle Erwähnung in den Res gestae Alphonsi IX p. 140 B:
quod cum Alphonsus, bcneficiorum eins in sc memor, facere constituisset,
extemplo Arnaldum Fenoledam, virum constantem ac
gravem, omnium consiliorum et arcanorum eins participem, Neapolim
misit, qui cum pecuniae summam ex aerario depromptnm,
cuius custodiam ei mandaverat, ad eum deferret (im J. 1446
oder 1447). Und nach Facius’ Tode hat sein Freund und Landsmann
Iacobus Curulus oder Curlus 3 ) die von jenem mit Hülfe des
Nicolaus Sagundinus — denn Facius war kein starker Grieche —
verfasste aber unvollendet hinterlassene Übersetzung des Arrianus
de rebus gestis Alexandri demselben Fenolleda zugeeignet 4 ).
Wir erkennen also in Arnaldus Fenolleda wiederum einen
jener vornehmen Spanier am Hofe des Königs Alphons, mit denen
Valla in Verkehr und freundschaftlicher Beziehung stand. Die Übersetzung,
die Valla ihm widmete, war, wie er in der Widmung sagt,
eine Arbeit von zwei Tagen, gemacht nach einem griechischen
Exemplar des Aesopus, das er e praeda navali sich verschafft hatte.
Sehr viel später als diese kleine Übersetzung fallen die umfangreichen
Übertragungen der beiden Geschichtschreiber der Griechen,
des Thucydides und Herodotus. Für die Vollendung der ersteren
gibt die Vaticanische Handschrift 1801 das Datum: 13. Juli 1452.
Diese schön geschriebene und mit Miniaturen reich geschmückte
Handschrift, die auf 184 Folioblättern, in zwei Columnen, die
acht Bücher des lateinischen Thucydides umfasst, beginnt:
8 ) Diesen Genuesen Iacobus Curlus nennt Valla in den Recrimin. in Facium
p. 600 als einen Genossen des Facius in Neapel, und nach dem von Melius
in dem Anhang zu Facius’ Schrift de viris illustribus p. i03 abgedruckten
Briefe des Facius an Poggius zu schliessen, scheint derselbe als Kalligraph
in Neapel verwendet worden zu sein, ln derselben Schrift S. 16 in der
Vita des Antonius Cassai'inus ist Iacobo Cnrto in Curlo zu ändern.
4 ) Die Widmung steht in dem Druck vom J. 1508: Arrianus de rebus gestis
Alexandri Regis quem lalinitate donavit Bartholomeus Facius. — Opera
et impensa Hieronymi de Suncino Arrhianus impressus est Pisauri Ioanne
Sfortia regnante. Anno M.D.VIII. Die IX. Iunii. Voraus geht eine Widmung
des lateinischen Arrian von Facius an König Alphons. Hinter der
Übersetzung (der Druck hat keine Paginierung) folgt Curlus’ Brief an
Fenolleda mit der Aufschrift: Iacobus Curulus Genuensis Arnaldo Fenoledae
Equiti Ilispano V. CI. atque ornatissimo S. P. D. Vgl. Mehus zu Facius
de viris illustribus p. XXXXIV fg. Zeno Dies. Voss. I. p. 62 fg. und p. 340.