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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 61. Band, (Jahrgang 1869)

Zur  Geschichte  des  Zwischenreiches  von  Han.

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Landstrichen  des  Nordens  i)  umherziehen.  Derselbe  war  im  Besitze ­
  einer  Vollmacht  und  konnte  die  Obrigkeiten,  von  den  mit  zweitausend ­
  Scheffeln  Angestellten  abwärts,  eigenmächtig  ernennen.  Als
Han-hung  jetzt  nach  Ki  gelangte,  war  er,  da  sowohl  Peng-tschung
als  U-han  alte  Bekannte  aus  seinem  Bezirke  und  seiner  Gasse  waren,
sehr  erfreut,  diese  zu  sehen.  Er  ernannte  Peng-tschung  sofort  zum
Heerführer  der  Seite,  wobei  er  ihn  die  Geschäfte  eines  Statthalters
von  Yü-yang  führen  hiess,  U-han  zum  Befehlshaber  von  Ngan-lo  2 ).
Als  Kuang-wu,  das  Land  im  Norden  des  Flusses  niederhaltend,  in
Ki  eintraf,  lud  er  Peng-tschung  schriftlich  zu  sich.  Dieser  hielt  Rinder
und  Wein  bereit  und  war  im  Begriffe,  die  mit  seinem  Namen  beschriebene ­
  Tafel  zu  überreichen.  Um  die  Zeit  hatte  Wang-lang  eben  durch
Lüge  seine  Einsetzung  zum  Himmelssohne  bewerkstelligt.  Derselbe
liess  die  hölzernen  Schrifttafeln  von  einem  Orte  zum  anderen  in  Yen
und  Tschao  weitergehen  und  entsandte  Heerführer,  die,  in  Yü-yang
und  Schang-ko  umherziehend,  diese  Provinzen  zur  schleunigen  Ausschickung ­
  ihrer  Streitkräfte  aufforderten.  Unter  der  Menge  der  Landstriche ­
  des  Nordens  waren  Viele  von  Zweifel  und  Irrthum  befangen
und  wollten  der  Aufforderung  Folge  leisten.  U-han  sprach  mit  Pengtschung
  und  bewog  ihn,  sich  Kuang-wu  anzuschliessen.  Auch
Keng-hoang,  Statthalter  von  Schang-ko,  hiess  den  „verdienstvollen ­
  Richter“  Keu-siün  sich  zu  Peng-tschung  begeben ­
  und  mit  diesem  die  Vereinbarung  treffen,  in  Gemeinschaft  mit
ihm  sich  unter  den  Schutz  Kuang-wu’s  zu  stellen.
Peng-tschung  schickte  jetzt  dreitausend  Fussgänger  und  Reiter
aus  und  machte  U-han  zum  wandelnden  ältesten  Vermerker.  Nachdem ­
  diese  Macht  ‘pj*  Yen-siuen,  den  Beruhigen  der  Hauptstadt,
Kai-yen,  den  „Erhalter  des  Kriegsheeres“,  ferner  Wangliang,
  den  Befehlshaber  von  Hu-nu 3 ),  getroffen,  vereinigte  sie  sich
mit  dem  Kriegsheere  von  Schang-ko  und  zog  südwärts.  Sie  traf
Kuang-wu  in  Kuang-O 4 ).  Kuang-wu,  im  Besitze  der  Vollmacht,  er-*)

  Die  Landstriche  Yeu-tscheu  und  Ping-tscheu.
2 )  Der  District  Ngan-lö  gehörte  zu  der  Provinz  Yü-yang.  Die  alte  Feste  desselben
lag  im  Nordwesten  des  späteren  Districtes  Lu  in  Yeu-tscheu.
s )  Der  District  Hu-nu  gehörte  zu  der  Provinz  Yü-yang.
Der  District  Kuang-0  gehörte  zu  der  Provinz  Kiii-lö.  Die  alte  Feste  desselben
liegt  im  Nordwesten  des  späteren  Districtes  Siang-tsching  in  Tschao-tscheu
            
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